Zürich, 10. März 2010. Im Frühjahr 2010 hat sich das Medienklima für die Tourismusbranche deutlich verschlechtert: Am Vorabend der heute in Berlin beginnenden ITB wurden Verkehrsunternehmen, Hotels und Reiseveranstalter wieder wesentlich schlechter dargestellt als noch im vierten Quartal 2009. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Zürcher Forschungsinstituts Media Tenor International.
Wien, 8. März 2010. Die Banken und Versicherungen in Österreich haben sich bislang in der weltweiten Vertrauenskrise besser behaupten können als ihre Konkurrenz in Deutschland und der Schweiz. Die Langzeitanalyse internationaler Meinungsführer-Medien wurde in Wien im Rahmen des Hayek-Instituts „Der TRUST MELTDOWN und seine Auswirkungen auf Österreich“ Unternehmern und Wissenschaftlern präsentiert.
Zürich, 05. März 2010. Der Umgang der Katholischen Kirche mit den Mißbrauchsvorwürfen an den Eliteschulen des Jesuiten-Ordens bringt die Kirche unter starken Mediendruck. Dies zeigt eine aktuelle Analyse der Fernsehnachrichten, die das Zürcher Forschungsinstitut Media Tenor am Freitag veröffentlicht hat.
Berlin, 3. März 2010. Forschung und Entwicklung sind die Themen, mit denen deutsche Unternehmen die größten Reputations-Gewinne erzielen können. Das Ergebnis der Langzeitanalyse deutscher Meinungsführer-Medien wurde in Berlin im Rahmen des acatech Round Tables „Sind wir mit dem Wachstum am Ende?“ Unternehmern und Wissenschaftlern präsentiert.
Zürich, 23. Februar 2010. Obwohl die deutschen Meinungsführer-Medien in ihren Analysen zur Kritik von FDP-Chef Westerwelle am Sozialstaat im allgemeinen und der Hartz IV-Regelung im besonderen immer wieder betonten, dass der FDP-Vorsitzende nur nach einem Flucht-Thema aus der Kritik am Steuerkonzept und der Gesundheitspolitik der Liberalen suchen würde, verhelfen die gleichen Medien dem Gescholtenen und unterstützen sein Agenda-Cutting: Die Aufmerksamkeit für das Thema schnellte so hoch wie nie zuvor in den vergangenen sieben Jahren.
Zürich, 16. Februar 2010: Nachdem die Euphorie über das gute Wahlergebnis und der Aufstieg zum zweitjüngsten Minister am Kabinettstisch verklungen ist, schlägt dem Gesundheitsminister kräftiger Wind seitens der Medien entgegen.
Zürich, 3. Februar 2010. Im Vergleich internationaler TV-Nachrichtensendungen berichten die britischen TV-Anstalten in ihren Abendnachrichten am intensivsten über Afghanistan, sogar noch deutlich häufiger als die US-Sender. In den französischen Abendnachrichten dagegen ist Afghanistan am seltensten der Hauptschauplatz eines Berichtes, obschon Frankreich hinter den USA, Großbritannien und Deutschland das drittstärkste Truppenkontingent stellt.
Zürich, 29. Januar 2010. Das Medienimage von Bundeskanzlerin Merkel in den wichtigen abendlichen TV-Nachrichten ist nach den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit auf einem Tiefpunkt angelangt. Nach einer abwartenden Haltung der TV-Nachrichtenformate von ARD, ZDF und RTL in den ersten sechs Wochen verschlechterten sich die Berichte über die Kanzlerin zunehmend. Ähnlich erging es allerdings auch Merkels Vorgänger Gerhard Schröder 2002.
Zurich, 27.01.2010. The loss of trust in financial institutions threatens our society. This shows the latest study by the Zurich-based research institute MEDIA TENOR. The analysis with contributions from renowned academics and business representatives will be presented at the Annual Meeting of the World Economic Forum in Davos.
Zürich, 19.1.2010: Ein Jahr nach dem Amtsantritt ist die Welt verblüfft, daß Barack Obama schon so bald niedrigere Zustimmungsraten als andere Präsidenten verbuchen muß. Vor allem das US-Fernsehen hob bereits kurz nach seiner Inauguration bei der Nachrichtenauswahl auf kritische Aspekte ab.
Zürich, 12.1.2010: „Content matters“: Im allgemeinen Abgesang auf die Medien bestätigt der SPIEGEL im Media Tenor Zitate-Ranking 2009 ein Mal mehr diese Aussage. Das Hamburger Nachrichtenmagazin bleibt auch im vergangenen Jahr unangefochten das meistzitierte Medium in den 37 analysierten Meinungsführer-Medien.
Zürich, 06. Januar 2010. Elf Jahre hat die FDP auf die Rückkehr an die Macht in Berlin warten müssen. Doch selten hat eine Partei kommunikativ so wenig Nutzen aus den ersten 100 Tagen ziehen können: Die Medien-Kritik an der FDP ist nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte stark angestiegen und ist fast doppelt so hoch wie etwa bei der CSU, die beide heute ihre Klausurtagungen begehen.
Zürich, 04. Dezember 2009. Angela Merkel und Guido Westerwelle ist es nicht gelungen, zumindest in der Startphase der Wunsch-Koalition ein Aufbruch-Klima in den Medien zu erzeugen. Beobachtende Neutralität bestimmte das Klima in den ersten Wochen der Berichterstattung über die Kanzlerin und ihre 15 Minister. Im Kabinett wurde Familienministerin Ursula von der Leyen, die inzwischen das Arbeitsministerium übernommen hat, in führenden deutschen Meinungsführer-Medien noch am freundlichsten von den Journalisten beurteilt.
Zürich. Auch während der Hochphase zur Minarett-Abstimmung haben die Hauptnachrichten-Programme von SF DRS sowie die Rundschau über den Islam eher im Zusammenhang mit Terror und Konflikten berichtet. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Zürcher Forschungsinstituts MEDIA TENOR International. „Die stereotype Nachrichtenauswahl trug wenig dazu bei, um sich über den Alltag der 400.000 Muslime in der Schweiz ein eigenes Urteil bilden zu können“, erklärte Roland Schatz, Gründer und Direktor von MEDIA TENOR.
Zürich, 19. Oktober 2009. Eine Analyse der Berichterstattung über Sigmar Gabriel, Andrea Nahles, Olaf Scholz, Klaus Wowereit, Hannelore Kraft und Manuela Schwesig seit dem 28. September zeigt, daß die Journalisten die größten Hoffnungen mit der Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern verknüpfen. Am schlechtesten schneidet Berlins regierender Bürgermeister Wowereit ab, bei dem als einzigem die negativen Stimmen überwiegen.
Zürich, 14.10.2009: Der Spiegel kann seinen Vorsprung im Zitate-Ranking gegenüber der Bild-Zeitung im dritten Quartal 2009 noch ein Mal deutlich ausbauen.
Die neueste Studie des Forschungsinstituts Media Tenor zeigt, daß der langfristige Trend in den Nachrichten von ARD und ZDF, die DDR weniger kritisch darzustellen, im Jahr 2009 vorläufig ein Ende gefunden hat.
Der deutliche Zuwachs bei den Nichtwählern ist vor allem auch eine Folge der Medienberichterstattung: Die politisch Verantwortlichen in den Ministerien werden – nicht nur im Wahlkampf – zunehmend als Versager dargestellt. Dies führt nicht nur zu einer Abkehr von den „Volks-Vertretern“, sondern raubt auch den Medien ihre Basis.
Berlin, 25. September 2009. Trotz des Medienlieblings Barack Obama ist die Darstellung der USA in den deutschen Medien nicht wirklich besser geworden: Eine stereotype Nachrichtenauswahl dominiert die Berichterstattung auf beiden Seiten des Atlantiks. Zu diesem Ergebnis kommt die Langzeit-Analyse des Forschungsinstituts Media Tenor, bei der die Hauptnachrichtensendungen in beiden Ländern Tag für Tag in ihrer Darstellung des jeweils anderen Landes ausgewertet wurden. „Hatten wir zur Jahrtausendwende zumindest noch in den US-Nachrichten ein Spiegelbild des sprichwörtlichen amerikanischen Optimismus, ist die Sichtweise nun beiderseits des Atlantiks von Moll geprägt.“ So Roland Schatz, Gründer und Chefredakteur des Media Tenor, auf einer gemeinsamen Diskussionsrunde von CNN, Media Tenor, der Atlantik Brücke e.V. und der ESMT European School for Management and Technologies in Berlin.
Zürich, 25. September 2009. Steinmeiers Medienhoch endete in der Woche vor der Wahl. Nachdem ihn die Medien zum Sieger des TV-Duells erklärt hatten, stiegen auch die Umfragewerte für die SPD an, aber dennoch sahen die fünf führenden Meinungsforschungsinstitute die SPD zuletzt immer noch 10% hinter der Union. In der letzten Woche vor der Wahl standen Bundeskanzlerin Merkel und Herausforderer Steinmeier bei Bild, BamS und Glotze in der Kritik, denn die Aussicht auf eine Weiterführung der Großen Koalition enttäuscht die Medien. Dies zeigt die aktuelle Analyse des Forschungsinstituts Media Tenor.
Zürich, 18. September 2009. Das Duell der beiden Kanzlerkandidaten hat die Medien enttäuscht, aber beide Kontrahenten konnten ihren Rückhalt in der Bevölkerung stärken.
Zürich, 11. September 2009: Zwei Wochen vor den Bundestagswahlen bleibt der Vorsprung der Unionsparteien vor der SPD stabil. In der Berichterstattung der tonangebenden Medien liegen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier in dieser Woche Kopf and Kopf.
Zürich, 1. September 2009: Die Große Koalition kann die Öffentlichkeit immer weniger überzeugen. Seit dem Jahr 2006 geht die Zustimmung zu Ministern und Ministerien in den tonangebenden Medien mehr und mehr zurück.
Der Spiegel ist wieder die Nr.1 im Zitate-Ranking. Nachdem die Bild-Zeitung das Hamburger Nachrichtenmagazin in den ersten drei Monaten des Jahres zum ersten Mal vom Thron gestürzt hatte, gelang es dem Spiegel zwischen April und Juni wieder, verstärkt Aufmerksamkeit für seine Inhalte zu wecken.
KAIRO. S.E. Ali Gomaa, der Großmufti von Ägypten und Co-Chair des C-1 World Dialogue rief Imame, Prediger und Geistliche in den Moscheen und Kirchen Ägypten und der Arabischen moslemischen Welt dazu auf, Intoleranz in ihren Predigten und in ihren persönlichen Kontakten zu bekämpfen. Der Großmufti reagierte mit diesem Aufruf auf die Ergebnisse des C-1 World Dialogue Annual Report, die zeigen, daß sowohl in der moslemischen Welt als auch in der Bevölkerung im Westen die Feindschaft gegenüber fremden Religionen weiter zunimmt. Scheich Ali äußerte dies aus Anlaß der Vorstellung des C-1 Annual Report. „Wir brauchen einen grundlegenden Wandel im inter-religiösen Dialog“, erklärte der Großmufti gegenüber Journalisten bei der Vorstellung des Berichts, „um den Austausch zwischen den Religionen zu transformieren - weg von aggressiven und negativen Einstellungen hin zu einem Geist der Toleranz und Koexistenz“.
HE Ali Gomaa the Grand Mufti of Egypt, as Co-Chair of the C-1 World Dialogue with the Anglican Bishop of London, the Right Rev. & Hon. Dr. Richard Chartres, will speak at the release of the 2009 Annual Dialogue Report in Cairo, Monday. In commending the Report, which is aimed to give an overview of the state of Muslim West Dialogue, the Grand Mufti comments, “Establishing and maintaining peace is one of the most urgent issues of our time” and that “Action is clearly vital....but it must be based on knowledge if it is to be effective. It is important to explore and establish the factors that are shaping the course of Muslim-West relations, how opinions are changing over time and why.”
Zürich, 4. Juni 2009: Die Berichterstattung über EU-Themen bleibt in den TV-Nachrichten der großen europäischen Mitgliedstaaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien auch kurz vor der EU-Wahl auf einem bedenklich niedrigen Niveau.
Zürich, 3.6.2009: Der Hamburger SV ist neben dem VfL Wolfsburg der Image-Gewinner der Saison 2008/2009.
Zürich, 28. Mai 2009: Das Thema Korruption gewinnt in den vergangenen Monaten wieder etwas an Fahrt in der Unternehmens-Berichterstattung.
Zürich. Themen rund um das Stichwort „Corporate Social Responsibility“ spielen in der Unternehmens-Berichterstattung tonangebender deutscher Medien wie Bild, Focus oder Spiegel sowie in den wichtigen abendlichen TV-Nachrichtensendungen eine zunehmend geringere Rolle.
Barack Obama hat bereits auf seinem langen Weg in das Weiße Haus die Journalisten weltweit begeistert. Und seine positive Wahrnehmung überdauerte auch die ersten hundert Tage. Vor allem die deutschen und arabischen Fernsehnachrichten berichteten weiterhin mit Begeisterung.
Zürich, 10.4.2009: In der Darstellung der Religionen beherrschen Konflikte und Skandale die Berichterstattung des Fernsehens weltweit auch zu Beginn des Jahres 2009.
Zürich. Es bleibt dabei: Auch im 1. Quartal 2009 bleiben die Wirtschaftskrise und die politischen Folgen daraus die dominierenden Themen, aus denen Medien-Zitate hervorgingen.
Istanbul. Das Auftreten des türkischen Ministerpräsidenten Erdoganin den letzten Wochen während des World Economic Forum in Davos und letzte Woche im Vorfeld der Nato Jubiläums-Veranstaltung wurde während der UN Alliance of Civilizations Conference diskutiert.
Zürich. Die globale Wirtschaftskrise sowie die Wahlen in Amerika, die Unruhen in Tibet, das Erdbeben und die Olympischen Spiele in China sowie der Krieg in Georgien bestimmten die Medien-Agenda 2008.
Zürich. Die deutschen und internationalen Meinungsführermedien haben in ihrer überwiegend pessimistischen Auswahl an Nachrichten aus der Unternehmenswelt bevorzugt Beispiele aus dem DAX-30 genommen.
Zürich, 3. Dezember 2008: Der Media Tenor Special Award geht im Jahr 2008 an die Vertreter Tibets im Exil.
Zürich. Die großen Volkskirchen spielen nach wie vor eine marginale Rolle in den deutschen Fernsehnachrichten.
Zürich, 3. November 2008: Die Flut an schlechten Nachrichten von den Finanzmärkten macht Angst. Glaubt man den amerikanischen und deutschen Fernsehnachrichten, so ist eine neue Weltwirtschaftskrise nicht mehr aufzuhalten.
Zürich, 21.10.2008: Glaubt man den Fernsehnachrichten, so steht die Bundesrepublik am Abgrund des sozialen Zusammenbruchs: In beinahe der Hälfte aller Darstellungen der sozialen Lage der Nation zeichneten die Hauptabendnachrichten in ersten 10 Monaten des Jahres ein kritisches Bild.
Zürich, 17.10.2008: In der großen Koalition liegt der Ausstieg aus dem Ausstieg auf Eis – und auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen rührt nicht an diesen Stein des Anstoßes.
Zürich, 15.10.2008: Gesellschaftliche Organisationen haben es schwer, mit ihrer inhaltlichen Arbeit wahrgenommen zu werden. Das zeigt das Ranking der meist genannten NGOs zwischen Januar und September 2008 in tonangebenden deutschen TV- und Hörfunkmedien.
Zürich, 10.10.2008: Unternehmen der Energiebranche werden in deutschen Meinungsführer-Medien am häufigsten in Zusammenhang mit den Wachstumsmärkten Brasilien, Rußland, Indien und China gestellt.
Zürich, 9.10.2008: Nur wenige der meist genannten Manager erreichten in den vergangenen neun Monaten ein positives Medienimage.
Zürich, 8.10.2008: Das Bild der Bundesminister in den tonangebenden deutschen Medien ist insgesamt von einem kritischen Ton geprägt.
Die Lufthansa kämpft mit Pilotenstreiks, Siemens muß sich seit Monaten mit dem Schmiergeld-Skandal auseinandersetzen und die Deutsche Bahn ringt mit den Gegnern eines Börsengangs – es gelingt Unternehmen nur selten mit positiven Schlagzeilen in die TV-Nachrichten von ARD und ZDF zu kommen. Gerolsteiner hat das hingegen geschafft.
Auch am 7. Jahrestag bleibt die Nachrichtenlage über den Islam unverändert: die Religion wird überwiegend im Zusammenhang mit Terror dargestellt.
Zürich, 08.09.2008: Sieben Monate dauerte das Rückzugsgefecht des am Sonntag zurückgetretenen SPD-Vorsitzenden Kurt Beck. Seit seiner Entscheidung im Februar, dem Hessischen Landesverband der Sozialdemokraten einen Blanko-Scheck für Verhandlungen mit der Linkspartei auszustellen, stand Beck unausgesetzt in der Kritik.
Die deutschen Politiker taten sich im Juli schwer, sich medial gegen Barack Obama durchzusetzen. Mit seinem Deutschland-Besuch war der US-Präsidentschaftskandidat im Juli sogar häufiger in den ARD und ZDF-Nachrichtensendungen zu sehen als Außenminister Steinmeier.
Siemens-Chef Peter Löscher und seine Vorgänger standen im Juli von den Vertretern aus der Wirtschaft am häufigsten im Fokus der ARD- und ZDF-Hauptnachrichtensendungen.
Zürich, 14. Juli 2008. Die intensive Berichterstattung über die Fackelläufe im Vorfeld der Olympischen Spiele, Naturkatastrophen sowie die Wahlen und Finanzkrisen in USA führten zu einer herausragenden Position von WALL STREET JOURNAL, NEW YORK TIMES sowie dem Chinesischen Fernsehen.
Zürich, 10. Juli 2008. Italien und Japan standen in den vergangenen 13 Monaten nicht am Fernseh-Pranger, wenn es um den Klimaschutz ging.
Die NATO-Führung muß sich bei ihrem Treffen in Bukarest in dieser Woche einer besonderen Herausforderung stellen: der Verbesserung des internationalen Images der Organisation.
Today the official launch of the Western Islam Dialogue report by the World Economic Forum in association with Media Tenor International took place in London. Lord George Carey, former Archbishop of Canterbury and Co-Chair of the C100 Initiative of the World Economic Forum, held the opening speech at the seminar of Muslim Communities in Europe.
Stuttgart. Die deutschen Meinungsführermedien stellen Ausländer unverändert im negativen Kontext dar. Nahezu die Hälfte aller Beiträge, in denen Menschen ohne deutschen Paß Haupt-Gegenstand der Berichterstattung sind, steht im Zusammenhang mit Straftaten.
Der Klimawandel, seine Ursachen und Folgen war ein Top-Thema der Medien im Jahr 2007.
Media Tenor, das international führende Institut für Medienanalyse und -auswertung mit Büros in acht Ländern, hat das operative Geschäft und das Finanzmanagement von Mediachannel von Globalvision Inc. übernommen.
Remagen. Ereignisse aus der Wirtschaft bestimmen immer stärker die Medien-Agenda: mit dem HANDELSBLATT, dem WALL STREET JOURNAL und der FINANCIAL TIMES kamen gleich 3 Wirtschaftstitel im Jahr 2007 unter die Top 15 im Media Tenor Zitate Ranking.
Britische Medien berichten über Papst Benedikt XVI. kritischer als meinungsführende Medien der Türkei - Tom Cruise sichert der Scientology Church eine Medien-Präsenz, die sie als Religionsgemeinschaft ansonsten nicht erreichen würde.
Seit 2006 erlebte die Kernenergie sowohl eine erhöhte Aufmerksamkeit der Medien als auch eine Verschiebung in der Bewertung. Mittlerweile ist die Kernernergie jenseits der aktuellen Berichterstattung über Zwischenfälle fast verschwunden.
MEDIA TENOR erwartet für den kommenden Dienstag einen weiter fallenden Ifo-Geschäftsklima-Index für Deutschland.
MEDIA TENOR erwartet für den Donnerstag einen fallenden ifo-Index: Der Bewertungssaldo in der Medienberichterstattung über Frühindikatoren ist gegenüber dem Vormonat von 55 auf 50 zurückgegangen.
Das Medienanalyse-Institut MEDIA TENOR hat Präsenz und Bewertung der DAX-30-Unternehmen in den meinungsführenden Medien für das 1. Halbjahr 2007 analysiert. Das Unternehmen mit dem besten Medienimage ist Fresenius Medical Care.
Media-Tenor-Zitate-Ranking: Spiegel meistzitiertes Printmedium im 1. Halbjahr 2007 - ARD und ZDF zitieren BILD am Sonntag am häufigsten
Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, sieht in dem weiter sinkenden Inlandsabsatz der deutschen Autobauer eine Folge der politischen Umweltschutz-Diskussion. Er äußerte, die politische Diskussion zum Umweltschutz bremse den deutschen Automarkt. Das Medieninhaltsanalyse-Institut Media Tenor sieht hingegen das schlechte Medien-Image als Problem.
Zunehmender Alarmismus macht sich im Fernsehen breit: Die TV-Hauptnachrichtensendungen der großen deutschen Rundfunkanstalten setzen Wetter-Katastrophen und Klimawandel immer öfter ganz oben auf die Themenagenda. Selbst die Themen „Fußball“ und „Mord“ erreichen nicht mehr die Medienpräsenz früherer Jahre. Entsprechend steigt auch das Problembewusstsein in der Bevölkerung. Eine ganze Gesellschaft ziehe sich in den „mentalen Luftschutzkeller“ zurück, warnt Mathias Bucksteeg kürzlich in einer Kolumne für das Wirtschaftsmagazin „Capital“: „Kasandra-Industrie“ und „Pop-Pessimismus“ senken die Fähigkeit, positive Visionen zu entwickeln, auf Null.
Personalisierung der Information ist ein Trend in der Wirtschaftsberichterstattung. Während 2002 das Verhältnis von Unternehmens- zu Führungskräfte-Information noch 80:20% beträgt, liegt es in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres bereits bei 67:33%.
Die meinungsführenden Medien Deutschlands berichten wieder weniger optimistisch über die Wirtschaftsentwicklung. Der MEDIA-TENOR-Index zur Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage lässt einen leichteren ifo-Index erwarten.
MEDIA TENOR präsentiert auf dem Kongress für Wissenschaft und Politik in Berlin: EU-Parlament kaum sichtbar in den Leitmedien!
Die Berichterstattung deutscher Leitmedien schaut immer mehr auf Qualität statt auf Preis: Geiz-ist-geil-Kampagnen könnten bald der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig treten Medien als Mystery Shopper auf. Besonders der Einzelhandel kommt in der Bewertung der Medien nicht gut weg ...
Die Medien sind mit Blick auf die Konjunktur Anfang Mai weiter optimistisch. Nach der positiven Entwicklung des Medienklimas im Vormonat und des von MEDIA TENOR prognostizierten Anstiegs des ifo-Index überwogen auch in der ersten Maihälfte die optimistischen Stimmen in den Leitmedien. Der Anstieg von 8,5 Zählern ist ein Signal für einen weiter steigenden ifo-Index.
Der Umfang der Berichterstattung deutscher TV-Nachrichten zum Segelsport nimmt seit 2001 kontinuierlich zu. Sollte sich der Trend wachsender Aufmerksamkeit für das Segeln weiter verstärken, wäre Sponsoring von Yachten und Teams eine weitere Plattform für Unternehmenskommunikation. Besonders im Verbund mit der Klima-Debatte könnte mit dem ‚weißen‘ Sport Umweltbewusstsein glaubhaft kommuniziert werden.
Die Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage in Deutschland befindet sich an einem Wendepunkt: Seit Oktober 2006 ist die Berichterstattung aus einer seit 2001 andauernden Seitwärtsbewegung nachhaltig ausgebrochen. „Wenn wir die empirisch untermauerte These zu Grunde legen, nach der Medien das Bild der breiten Bevölkerung zur Wirtschaftslage prägen, dann könnte die Tendenzwende in der Berichterstattung einen baldigen fundamentalen Stimmungswechsel auch in der Bevölkerung erwarten lassen“, so Dr. Peter Haric, Leiter Unternehmenskommunikation von MEDIA TENOR.
Deutsche meinungsführende TV-Nachrichten berichten positiver über den französischen Präsidentschaftskandidaten Nikolas Sarkozy als französische. 55 % der Beiträge über Sarkozy werten diesen positiv, seine Konkurrentin Ségolène Royal wird nur in 29 % der Beiträge über ihre Person positiv bewertet, so die Auswertung des Medienanalyse-Instituts Media Tenor.
Die „Bild“-Zeitung wird immer häufiger zitiert. Zwar behauptet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ auch im 1. Quartal 2007 seinen Spitzenplatz als meist-zitiertes deutsches Meinungsführer-Medium, so das aktuelle Zitate-Ranking des Bonner Medienanalyse-Instituts MEDIA TENOR. Die „Bild“ konnte aber die Zahl der Verweise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 60 % steigern und die Lücke zum „Spiegel“ weiter schließen: Erreichte der „Focus“ im 1. Quartal 2006 nur 58 % Zitierhäufigkeit im Vergleich zum „Spiegel“, schafft „Bild“ knapp 80 %. Auch „Bild am Sonntag“ ist von Platz 5 auf Platz 3 vorgerückt.
Die Medien signalisieren verstärkte Zuversicht für die deutsche Wirtschaft: Zwei Tage vor der Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklima-Index für den Monat April hat der MEDIA-TENOR-Medien-Index (MT-Index) von 49,2 auf 63 zugelegt. Das lässt eine deutlich positivere Entwicklung des ifo-Geschäftsklima-Index für den Monat April erwarten.
Die Annahme, dass Volumen und Bewertung der Berichterstattung abhängig vom Tabellenrang sind, ist nicht richtig. So ist Bayern München zwar nicht Deutscher Meister, dafür aber Liebling deutscher TV-Nachrichten. Das bedeutet: Lang aufgebaute Reputation bleibt auch über Phasen schlechter Performance hinaus bestehen. Somit muss es für erfolgreiches Sport-Sponsoring nicht immer die Nummer Eins sein. Vielmehr ist vor der Entscheidung zum Sponsoring die Medien-Berichterstattung in Verhältnis zu den Kosten setzen.
Lugano. Mit einer erneuten Umsatzverdoppelung startet die Luganer Media Tenor International AG in das dritte Geschäftsjahr. Das Medienforschungsinstitut wird die Zahl der im Tessin angestellten Analysten zum Jahresende auf 30 ausbauen. Die unverändert starke Nachfrage im In- und Ausland nach dem bislang nur von Media Tenor angebotenen Produkt für Strategische Medien-Intelligenz führt zu exklusiven Partnerschaften insbesondere mit amerikanischen Elite-Universitäten.
Meinungsführende deutsche TV-Medien gehen mit dem US-Präsidenten Georg W. Bush hart ins Gericht. Selbst im Vergleich mit arabischen TV-Nachrichten ist der Anteil negativer Passagen in den täglichen Politik-Nachrichten höher.
Die Medien sind mit Blick auf die Konjunktur zwar weiterhin zuversichtlich. Der Saldo der Bewertungen in der Berichterstattung der meinungsführenden Medien zu den Frühindikatoren der wirtschaftlichen Lage hat sich aber erneut leicht verringert, so die aktuelle Analyse des Medieninstituts MEDIA TENOR.
MEDIA TENOR hat die arabischen TV-Sender Al-Jazeera und seinen internationalen Ableger untersucht und kommt zu dem Ergebnis: Der Anteil der Negativ-Berichterstattung über die USA von Al-Jazeera International ist um knapp 15 % geringer als in den TV-Nachrichten des italienischen oder britischen Fernsehens.
Die Leistung der Aufsichtsräte großer deutscher Aktiengesellschaften wird in 14 meinungsführenden deutschen Medien äußerst kritisch beurteilt. Im Gegensatz dazu wird die Leistung der Vorstände zunehmend positiver gesehen, so das aktuelle Ergebnis einer Auswertung des Instituts für Medienanalyse MEDIA TENOR.
Die Aufmerksamkeit der vier meinungsführenden europäischen Finanzzeitungen Wall Street Journal Europe, Financial Times, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Handelsblatt für den deutschen Leitindex DAX ist seit Anfang 2007 stark gestiegen.
Die Medien sind mit Blick auf die Konjunktur auch im neuen Jahr optimistisch. Der Saldo der Bewertung zu Frühindikatoren der wirtschaftlichen Lage hat sich zwischen dem 1. und 15 Februar im Vergleich zum Januar aber leicht verringert. Dieser Wert hat sich in den letzten Jahren häufig als ein Prognosewerkzeug für den ifo-Geschäftsklimaindex geeignet. Matthias Vollbracht, Leiter der Wirtschaftsanalyse bei Media Tenor: „Ganz überwiegend erhält die Wirtschaft weiterhin positive Signale aus den Medien, insbesondere mit Blick auf das Wirtschaftswachstum im Ausland.
Die Medien sind mit Blick auf die Konjunktur auch im neuen Jahr ungebrochen optimistisch. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Bonner Forschungsinstitutes Media Tenor.
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft sowie die diversen Skandale haben den Wirtschaftsredaktionen 2006 einen Schub im Media Tenor Zitate Ranking gebracht: Unter den meist-zitierten Auslandsmedien schaffte das WALL STREET JOURNAL hinter der NEW YORK TIMES den zweiten Rang, das HANDELSBLATT liegt in der Kategorie „meistzitierte Tageszeitung“ erstmals auf dem zweiten Platz hinter der unangefochtenen BILD.
Die positive Berichterstattung zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland spiegelt sich auch weiterhin in der Stimmungslage der Bevölkerung wider. Dies ist das Ergebnis einer Langzeitanalyse des Medienforschungsinstitutes Media Tenor in Bonn
Abgesehen von Konferenzen und dem Gesundheitszustand von Fidel Castro wird in internationalen Fernsehnachrichten kaum über die realen Entwicklungen in Kuba berichtet. Das TV-Publikum in Deutschland, England, Nordamerika, der arabischen Welt, der Schweiz und Südafrika hatte keine Chance, sich ein eigenes Urteil darüber zu bilden, ob das sozialistische Modell erfolgreich ist und als Vorbild für den wiedergewählten Präsidenten Venezuelas, Hugo Chavez, dienen kann oder nicht.
Korruption war vor den jüngsten Ereignissen bei Siemens selten ein Thema für die internationalen TV-Nachrichten: Nur in 0,27 % der Beiträge in deutschen Sendungen stand das Thema von Januar 2005 bis September 2006 im Mittelpunkt.
Investmentthemen früh zu erkennen und sich vor irrationalen Übertreibungen an den Märkten in acht zu nehmen, gehört zu den Wünschen jedes Investors. Medienanalytische Finanzmarkt-Aufklärung kann Investoren helfen, ihren Zielen näherzukommen. Um die Zusammenhänge zwischen den in Berichten und Reportagen getroffenen Aussagen und der Markt- bzw. Kursentwicklung transparenter zu machen, hat Media Tenor ein neues Instrument zur Analyse der Finanzmarkt-Berichterstattung entwickelt.
Das Bild russischer Unternehmen in deutschen Medien wandelt sich langsam, aber stetig hin zu einer etwas weniger skeptischen Sichtweise. Wie eine Media Tenor-Analyse zeigt, sehen sich Russen bisher noch meist mit Kritik in der Berichterstattung konfrontiert, auch wenn sie als Unternehmer und Investoren nach Deutschland kommen.
Die Katholische Kirche profitiert in ihrem Medienbild überwiegend von der Diskussionsfreudigkeit des Papstes Benedikt XVI., die er auch während seiner Türkeireise unter Beweis stellt. Wie eine Medienanalyse des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor für die ersten zehn Monate 2006 zeigt, wirkten sich die kontrovers debattierten Äußerungen des deutschen Papstes beispielsweise zum Islam in Deutschland vor allem positiv auf das Image der Kirche aus.
Trotz weltweit steigender Infektionszahlen informieren die internationalen TV-Nachrichten nicht nachhaltig über das Thema AIDS. Das ergab eine vergleichende Auswertung der Berichterstattung in 32 Fernsehnachrichtensendungen unter anderem aus Deutschland, Südafrika, Großbritannien, den USA, der Schweiz, Ägypten, Dubai und Katar.
Arbeitnehmer werden in deutschen Medien zunehmend als Verlierer dargestellt: Während Journalisten Firmen wegen guter Kursentwicklungen und Geschäftsergebnisse in Berichten und Kommentaren seit Ende 2004 zunehmend feiern, entwickeln sich die Bewertungen zu den Themen Personalpolitik und Löhne seit 1998 negativ. Das zeigt eine Media Tenor-Langzeitanalyse der Unternehmens-Berichterstattung in 14 Meinungsführer-Medien für den Zeitraum Januar 1998 bis Oktober 2006.
Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist innerhalb des Bundeskabinetts für die deutschen Medien der Image-Gewinner der vergangenen Monate. Sein Medienbild hat sich seit September zum Positiven gewendet. Dies ist eines der Ergebnisse einer Media Tenor-Analyse der Berichterstattung über die Bundesregierung in 31 deutschen Printmedien, Radio- und TV-Sendungen für den Zeitraum Dezember 2005 bis Oktober 2006.
Vor den Kongreßwahlen in den USA blieb das Medienimage von US-Präsident George W. Bush im deutschen und britischen Fernsehen negativ. Es hatte sich noch nicht von den Rückschlägen der vergangenen Jahre erholen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Media Tenor-Analyse der TV-Nachrichten in den beiden Ländern von 2002 bis 2006.
Finanzinvestoren sehen sich in den deutschen Meinungsführer-Medien in den vergangenen Monaten zunehmend mit Kritik konfrontiert. Der Imageverlust der gesamten Private Equity-Branche begann im 2. Quartal dieses Jahres. Dies ergab eine Medienanalyse des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor, für die von Juli 2005 bis September 2006 die Berichterstattung in 14 Medien untersucht wurde.
Bis kurz vor Beginn der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands ist die Europäische Union in den deutschen Fernsehnachrichten ein Randthema. Das ist das Ergebnis einer Studie des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, für die von Januar 2004 bis September 2006 die Abendnachrichten des privaten und öffentlich-rechtlichen Fernsehens untersucht wurden.
Mehr als eine Million Menschen sterben jedes Jahr an Malaria, die meisten davon in Afrika. In der deutschen Medienöffentlichkeit wird die tödliche Tropenkrankheit dagegen weitgehend ausgeblendet, wie eine Analyse des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor zeigt.
In Sachen Medienpräsenz sind Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen die Flaggschiffe unter den deutschen Bundesländern. Eindeutig oberhalb der Wahrnehmungsschwelle in 14 Meinungsführermedien liegen neben den drei Ländern nur noch Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Niedersachsen.
Unternehmerischer Einsatz in Rußland lohnt sich nicht. Zumindest vermitteln die deutschen Meinungsführermedien diesen Eindruck. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts Media Tenor.
Infratest hat von allen Meinungsforschungsinstituten die größte Medienpräsenz: 24,1 Prozent aller Passagen über Demoskopie-Institute entfallen auf Infratest, gefolgt von Forsa (19,4 Prozent) sowie der Forschungsgruppe Wahlen und Emnid, die beide zweistellige Werte erreichen. Dies ergab eine Media Tenor-Analyse der Berichterstattung über Meinungsforschungsinstitute in 14 deutschen Medien für den Zeitraum 01.01.2004 bis 31.08.2006.
Deutschland hat innerhalb eines Jahres im Vergleich mit anderen Staaten einen erheblichen Imagegewinn für sich verbuchen können. Ursache war vor allem die besonders positive Berichterstattung zur Fußball-Weltmeisterschaft. Dies ist das Fazit einer Podiumsdiskussion während der 7. Internationalen Agenda Setting Conference, die am Freitag (13. Oktober 2006) in Bonn zu Ende ging.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Stadt Frankfurt sind drei der Preisträger des diesjährigen Media Tenor-Award für Vielfalt in der Berichterstattung. Mit dem Preis zeichnet das Forschungsinstitut Media Tenor auch in diesem Jahr wieder in verschiedenen Kategorien Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus, über die im Laufe eines Jahres im Vergleich mit ihren jeweiligen Wettbewerbern in besonders vielfältiger Weise berichtet wurde.
Die Ludwig-Maximilians-Universität München, das ifo-Institut und die Netzeitung sind drei der Preisträger des diesjährigen Media Tenor-Award für Vielfalt in der Berichterstattung. Mit dem Preis zeichnet das Forschungsinstitut Media Tenor Jahr für Jahr in verschiedenen Kategorien Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus, über die im Laufe eines Jahres im Vergleich mit ihren jeweiligen Wettbewerbern in besonders vielfältiger Weise berichtet wurde.
„Das Medien-Wunderland hat sich verändert, und es verändert sich weiter.“ Anläßlich der Verleihung des Media Tenor-Awards für Vielfalt in der Berichterstattung am 11. Oktober 2006 auf dem Petersberg verwies Kai Diekmann, Chefredakteur der BILD-Zeitung, auf verschiedene neue Aspekte der Agenda Setting-Forschung
"Manage Your Reputation“ ist das Motto der 7. Internationalen Agenda Setting Conference, die am Mittwoch, 11. Oktober 2006, auf dem Petersberg bei Bonn eröffnet wird. Bei der vom Medienforschungsinstitut Media Tenor organisierten Konferenz treffen Wissenschaftler und Journalisten aus aller Welt mit Kommunikationsverantwortlichen aus Politik, Unternehmen und NGOs zusammen, um aktuelle Trends in der angewandten Medienwirkungsforschung zu diskutieren.
Der Unterschied zwischen Ansprüchen und Wirklichkeit in der Unternehmenskommunikation ist eines der zentralen Themen der 7. Internationalen Agenda Setting Conference, die am Mittwoch, 11. Oktober 2006, auf dem Petersberg bei Bonn beginnt. Für die Konferenz unter dem Motto „Manage Your Reputation“ hat das Medienforschungsinstitut Media Tenor zur Vorbereitung auf Workshops und Diskussionen am Beispiel der DAX-30-Konzerne untersucht, wie die Selbstdarstellung von Unternehmen in ihren Geschäftsberichten und die Berichterstattung über sie in den Meinungsführer-Medien voneinander abweichen.
Lufthansa, TUI und Münchener Rück nutzen das Medium Geschäftsbericht am intensivsten, um die Öffentlichkeit und insbesondere Investoren über entscheidende wertschaffende Faktoren zu informieren. Dies zeigt eine Studie, die das Bonner Forschungsinstitut Media Tenor gemeinsam mit dem Investor Relations-Experten Robert Eccles (Perception Partners, Boston, USA) durchgeführt hat. Für die Studie hat Media Tenor die Geschäftsberichte der DAX-30-Unternehmen für das Jahr 2005 mit der Methode der Inhaltsanalyse ausgewertet.
Weder die monatelangen Streiks an den Krankenhäusern noch das politische Tauziehen um die Gesundheitsreform haben den Interessenvertretern der Arbeitgeberseite die notwendige Medienplattform verschafft, um den Deutschen neben der Position der demonstrierenden Ärzte auch die „andere“ Seite zu vermitteln. Dies ist eines der Ergebnisse des Verbände-MAX für das 2. Quartal 2006, den das Bonner Forschungsinstitut Media Tenor vorgelegt hat.
Der Media Tenor Communicator Award 2006 in der Kategorie „Städte-Image“ wird in diesem Jahr am 11. Oktober auf dem Bonner Petersberg vergeben. Mit dem weltweit einzigen Preis, dessen Gewinner auf Basis der täglichen Inhaltsanalyse meinungsführender Medien ermittelt wird, zeichnet das Medienforschungsinstitut Themenvielfalt in der Berichterstattung aus
Ethische Unternehmensführung wird zu einem immer wichtigeren Thema in den deutschen Meinungsführer-Medien. Die Unternehmens-Berichterstattung über Corporate Social Responsibility (CSR) wird darum im Mittelpunkt eines Workshops auf der 7. Internationalen Agenda Setting Conference auf dem Petersberg bei Bonn stehen. Dort treffen vom 11. bis 13. Oktober 2006 Wissenschaftler und Journalisten mit Kommunikationsverantwortlichen aus Politik, Unternehmen und NGOs zusammen, um auf Einladung des Forschungsinstituts Media Tenor aktuelle Trends in der Medienwirkung zu diskutieren.
Porsche ist es im zweiten Quartal 2006 am besten gelungen, die Deutschen über die Berichterstattung in den Meinungsführer-Medien auf sich aufmerksam zu machen. Dies zeigt der vom Bonner Forschungsinstitut Media Tenor entwickelte MAX, der Media Awareness Index, für den Zeitraum 01.04. – 30.06.2006.
Die deutschen Medien berichten weniger über angstbesetzte Themen, und die Ängste der Deutschen nehmen ab. Dies zeigt der Vergleich von Medienanalyse-Ergebnissen des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor für den Zeitraum Januar 2001 bis August 2006 mit Umfragedaten der R+V-Versicherung zu den „Ängsten der Deutschen“.
Als Signal für eine Entwarnung am Arbeitsmarkt werteten die deutschen Meinungsführer-Medien die Stagnation der Arbeitslosenquote im August. Wie eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor zeigt, stellten die Medien den positiven Überraschungseffekt bei den Arbeitsmarktzahlen im August 2006 besonders heraus, während der Rückgang der Arbeitslosenzahl geringer ausfiel als im Vorjahresmonat.
Klaus Wowereit (SPD) in Berlin und Jürgen Seidel (CDU) in Mecklenburg-Vorpommern erhalten bessere Bewertungen als ihre Konkurrenten, wenn die 24 deutschen Meinungsführer-Medien im August über die kommenden Landtagswahlen in den beiden Ländern berichtet haben. Die kontinuierliche Analyse des Forschungsinstituts Media Tenor zeigt: Beide Politiker liegen deutlich vor ihren jeweiligen Gegenkandidaten, dem Christdemokraten Friedbert Pflüger in Berlin und dem Schweriner Ministerpräsidenten Harald Ringstorff (SPD).
In vier Wochen kommen zum siebten Mal Medienexperten aus aller Welt zur Internationalen Agenda Setting Conference zusammen. Vom 11.-13. Oktober 2006 treffen auf dem Petersberg bei Bonn Wissenschaftler und Journalisten mit Kommunikationsverantwortlichen aus Politik, Unternehmen und NGOs zusammen, um auf Einladung des Forschungsinstituts Media Tenor aktuelle Trends in der Medienwirkung zu diskutieren.
Die Katholische Kirche konnte bislang für ihr Medienimage nicht nachhaltig davon profitieren, dass der neue Papst ein Deutscher ist. Das zeigt eine Analyse des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor, für die vom 01.01.2005 bis 31.07.2006 die Berichterstattung in 14 deutschen Printmedien und Fernsehnachrichtensendungen ausgewertet wurde.
Professoren bestimmen mit Interviews oder Gastbeiträgen das Image der eigenen Bildungseinrichtung entscheidend mit. Das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor untersuchte im Detail das Medienimage der 30 überdurchschnittlich intensiv kommunizierenden deutschen Universitäten
Die zahlreichen Abschiedsworte an Ulrich Wickert in seiner Rolle als „Mr. Tagesthemen“ zeichnen noch einmal das Bild des kritischen Journalisten mit profunder Sachkenntnis nach – ein Eindruck, den die Medienanalyse für den Zeitraum vom 1.September 2003 bis zum 26.August 2006 in einigen, nicht aber in allen Punkten bestätigt.
Der Angriff auf die „Lebenslügen“ der Union hat NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mehr Aufmerksamkeit, aber auch viel Kritik in der Berichterstattung der überregionalen Medien gebracht.
Das Medienklima zur wirtschaftlichen Lage hat sich dank der guten Arbeitsmarktzahlen Anfang August und der nach oben korrigierten Wachstumserwartungen für das Jahr 2006 kräftig verbessert. Der Saldo der positiven und negativen Wertungen in der Berichterstattung über Frühindikatoren der wirtschaftlichen Lage verbesserte sich von -39,13 Prozentpunkten im Juli auf +17,47 Prozentpunkte im August, gemessen in den jeweils ersten 10 Tagen des Monats.
In deutschen Medien lag die Berichterstattung über die Reformthemen Rente, Familie und Bildung in den Monaten Mai, Juni und Juli 2006 unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Auch im Langzeittrend seit Jahresbeginn wird deutlich, daß daß diese Politikfelder von Lesern und Zuschauern lediglich als Saisonthemen wahrgenommen werden konnten.
Das Medienimage der Großen Koalition ist auf dem schlechtesten Stand seit ihrem Amtsantritt: Die Regierung konnte nicht von der guten Fußball-WM-Stimmung im Juni und Juli 2006 profitieren.
Die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF haben Ihre Berichterstattung über den Krieg im Libanon und in Israel geändert. In der vergangenen Woche bekamen die Zuschauer ein differenzierteres Bild von den Angriffen und Gegenangriffen als zuvor, wie die Analyse des Bonner Forschungsinstitut Media Tenor ergab.
In den deutschen Fernsehnachrichten spielt die Berichterstattung über mögliche Ursachen des globalen Klimawandels eine immer unwichtigere Rolle. Auch der Klimaschutz steht immer seltener im Fokus von TV-Beiträgen. Statt dessen rückt die Beschreibung der Auswirkungen des Klimawandels in diesem Jahr in den Mittelpunkt – bei einer insgesamt sehr geringen Berichterstattungsmenge zum Thema.
In ihren Hauptnachrichtensendungen werden ARD (Tagesschau und Tagesthemen) sowie ZDF (Heute und Heute Journal) ihrem Auftrag der unparteilichen Berichterstattung über die Vorgänge im Nahen Osten nicht gerecht. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Medienforschungsinstituts Media Tenor im Auftrag der Bild am Sonntag, für die die Berichterstattung vom 21.07.-03.08.2006 ausgewertet wurde.
Das britische Fernsehen hat Großbritanniens Premierminister Tony Blair in den ersten vier Monaten dieses Jahres keine Ruhepause gelassen: Überwiegend negative Bewertungen, die während der Wahlkampagne im vergangenen Jahr begannen, bestimmten auch im Monat vor der letztlich verlorenen Kommunalwahl im Mai 2006 sein Medienimage. Dies zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, für die vom 1. Januar bis 15. April 2006 die Berichterstattung in drei britischen Fernsehnachrichtensendungen untersucht wurde.
Die Personalisierung in der Unternehmensberichterstattung nimmt auf lange Sicht zu: Die Bedeutung des Imagefaktors Management im Medienbild von Unternehmen wächst. Gleichzeitig ist der Anteil der Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage von Firmen rückläufig. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Langzeitstudie des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, für die im Zeitraum 01.01.1999 – 30.04.2006 13 meinungsführende deutsche Medien ausgewertet wurden.
Das Medienimage der Atomenergie hat sich nach dem Energiegipfel im April in Berlin wieder verbessert. Das zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, in der für den Zeitraum Januar 2005 bis Mai 2006 die Berichterstattung in 14 deutschen Medien über verschiedene Energie-Technologien verglichen wurde.
Noch bis Ende 2006 hat Finnland die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union inne, bevor Deutschland im Januar 2007 übernimmt. Doch was die EU-Bürger von der finnischen Präsidentschaft zu erwarten haben, war den meinungsführenden deutschen Fernsehnachrichten bisher kaum zu entnehmen.
In der Politik- und Wirtschaftsberichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung spielen Frauen eine besonders unwichtige Rolle: Nur 11,5 % aller Akteure in den Reportagen, Berichten und Kommentaren der Zeitung waren im Jahr 2005 weiblich. Dies geht aus einer Untersuchung des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor hervor, für die 16 Medien ausgewertet wurden.
BMW, Commerzbank und SAP hatten in den ersten Monaten 2006 unter allen deutschen Unternehmen das beste Medienimage in Bezug auf Quantität und Qualität der Berichterstattung über sie. Das zeigt der vom Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor entwickelte MAX, der Media Awareness Index, für den Zeitraum 01.01. – 31.03.2006.
Die meinungsführenden deutschen Medien räumen Gewerkschaften vier- bis fünfmal soviel Raum für deren Positionen ein wie der Arbeitgeber- bzw. Unternehmerverbandsseite. Dies ist ein Ergebnis des Media Awareness Index für Interessenverbände, den Media Tenor jetzt für den Zeitraum 01.01. – 31.03.2006 vorgelegt hat.
Die Bild-Zeitung muß mit 601 Nennungen im Media Tenor-Zitateranking für das 1. Halbjahr 2006 den 2. Platz hinter Agenda-Setter Spiegel (1.051 Zitate) an den Focus (605) abgeben. Nur wenige Verweise in den ausgewerteten 39 Medien brachten die Entscheidung in der Analyse der meistzitierten Medien, die das Bonner Medienforschungsinstitut ständig fortschreibt.
US-Präsident George W. Bush sieht sich zwar derzeit mit innen- und außenpolitischen Problemen konfrontiert, sein Medienimage hat sich aber einer Media Tenor-Analyse zufolge in den ersten Monaten des Jahres 2006 leicht verbessert.
UNO-Generalsekretär Kofi Annan bleibt in der Berichterstattung des deutschen Fernsehens eine unbedeutende Randfigur. Das zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, die die Darstellung Annans in sieben Fernsehnachrichtensendungen im ersten Halbjahr 2006 mit dem Vorjahreszeitraum vergleicht.
Seit dem Regierungswechsel agiert Bundespräsident Horst Köhler in den deutschen Meinungsführermedien unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, für die die Berichterstattung über Köhler in insgesamt 16 deutschen Tageszeitungen, Wochenzeitungen und –magazinen sowie Fernsehnachrichtensendungen im Zeitraum Oktober 2005 bis Mai 2006 ausgewertet wurde.
Das Medienklima für Börsengänge und Kapitalbeschaffung hat sich 2006 verbessert. Dies zeigt eine Media Tenor-Analyse der Berichterstattung über Börsengänge und Kapitalbeschaffung zwischen Januar 2005 und Mai 2006 in 14 meinungsführenden deutschen Medien.
Die Fernseh-Berichterstattung über das Ausland in arabischsprachigen Staaten ist ausgewogener als im Westen angenommen – auch im Vergleich mit Sendern in Rußland oder den USA. Dies zeigt eine international vergleichende Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor.
Das italienischen Fernsehen gab sich zwar unmittelbar vor dem FIFA WM-Halbfinale Italien-Deutschland siegesgewiß und kritisch gegenüber dem Gegner. Das Medienbild der Berichterstattung über das deutsche Team beim italienischen TV-Sender RAI 1 war aber bis zum Viertelfinale ausgewogen bis positiv, wie eine internationale Analyse der Berichte über die 32 Nationalmannschaften der WM-Teilnehmerstaaten ergab.
Die Fußball-WM verändert die Liste der Medienstars in den deutschen Fernsehnachrichten: Nur noch über Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde im gesamten ersten Halbjahr 2006 häufiger berichtet als über Fußball-Bundestrainer Jürgen Klinsmann. Dies ergab eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor.
Noch bevor in Deutschland die große Fußball-Party begann, ging eine andere Wohlfühl-Party langsam zu Ende. Die Kritik an der schwarz-roten Koalition nahm in den meinungsführenden Medien schon im Mai zu – aber die SPD konnte davon nicht richtig profitieren. Auch die Sozialdemokraten wurden negativer bewertet als zuvor.
Die in den Fernsehnachrichten sichtbaren Bilder von Politikern haben nur wenig Einfluß auf die Entscheidung der Wähler am Wahltag. Dies ist das zentrale Ergebnis der Media Tenor-Analysen zu den Bundestagswahlkämpfen 2002 und 2005 sowie zu den US-Präsidentschaftswahlkämpfen 2000 und 2004.
Die Berichterstattung über Amerika war Anfang 2006 in den deutschen Meinungsführer-Medien weniger einseitig als noch ein Jahr zuvor. Dennoch zeigt die Nachrichtenauswahl über Ereignisse im Irak sowie über die Bush-Administration, daß anti-amerikanische Stereotype noch immer die Agenda der Politik- und Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland bestimmen.
Fernsehduelle entfalten ihre Wirkung vor allem durch die Medienberichterstattung vor und nach den Duellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, die am 21. Juni 2006 bei der Jahreskonferenz der International Communication Association (ICA) Medienwissenschaftlern aus aller Welt vorgestellt wird.
Wie stark die internationale TV-Berichterstattung über den Irak-Krieg vom jeweiligen nationalen politischen Klima beeinflußt wurde, zeigt eine Studie des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor. Die Inhaltsanalyse mit dem Titel „Framing the War on Terror and Iraq: A Cross-National Perspective” wird am 19. Juni 2006 bei der Jahreskonferenz der International Communication Association (ICA) Kommunikationswissenschaftlern aus aller Welt vorgestellt.
Die Unternehmensberichterstattung ist besonders in deutschen Printmedien durch die Orientierung an den Pflichtterminen der Finanzkommunikation und durch inszenierte Events gekennzeichnet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, die am Montag, 19. Juni 2006, bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) in Dresden präsentiert wurde.
München/Bonn. Teils extreme Unterschiede der TV-Auslandsberichterstattung in verschiedenen Staaten zeigt eine vergleichende Medieninhaltsanalyse des Forschungsinstituts Media Tenor, die am 17. Juni 2006 bei einer internationalen Wissenschaftler-Konferenz in München präsentiert wird.
Einige deutsche Großunternehmen nutzen das Öffentlichkeits-Potential ihrer Stiftungen sehr wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Medienforschungsinstituts Media Tenor, in der die Berichterstattung in 13 tonangebenden deutschen Medien über Deutsche Bank, Volkswagen und Bertelsmann sowie die zugehörigen Stiftungen von Januar 2004 bis Februar 2006 untersucht wurde.
Kurz vor der WM hat die Kritik an der FIFA im deutschen Fernsehen abgenommen: Negativnachrichten über den Fußball-Weltverband wie in den Vormonaten kamen in den ersten Maiwochen 2006 in sieben untersuchten TV-Nachrichtensendungen kaum noch vor.
Die meisten offiziellen Sponsoren der FIFA WM 2006 haben im Vorfeld der Weltmeisterschaft von ihrem Engagement profitiert. Im Zusammenhang mit den Themen Sport (ohne Motorsport) und Sponsoring avancierten Adidas, Hyundai, die Deutsche Telekom und McDonalds zu den Unternehmen mit der meisten Berichterstattung in 18 deutschen Medien.
ThyssenKrupp, MAN und Adidas schöpfen die Möglichkeiten der Investor Relations optimal aus. Sie informieren ihre Investoren detailliert über ihre Zukunftsaussichten. Dazu nutzen die Firmen sowohl die meinungsführenden Medien als auch das Medium Geschäftsbericht mit überdurchschnittlichem Erfolg. Wie eine Studie des Medienforschungsinstituts Media Tenor zeigt, räumen die 14 untersuchten Medien noch vier anderen DAX-Unternehmen einen sehr hohen Anteil eigener, zukunftsgerichteter Aussagen in ihrer Berichterstattung ein: der Deutschen Börse, Linde, Volkswagen und der Deutschen Telekom.
Wenn es um in Deutschland lebende Ausländer geht, liefern deutsche Fernsehjournalisten ihren Zuschauern in den Hauptnachrichten eine deutliche und zumeist negative Einschätzung. Bei sechs von sieben Sendungen hat sich dabei die Bewertung von Ausländern im Jahr 2005 im Vergleich zu 2004 verschlechtert. Dies ist das Ergebnis einer Langzeit-Medienanalyse des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor.
Die deutschen Medien honorieren den Imagewechsel der Bundesstadt Bonn zur Wissenschafts-, UNO- und Kulturstadt bislang nur wenig. Die Zahl der Beiträge mit Bonn-Bezug in 15 meinungsführenden Medien hat seit 2002 kontinuierlich abgenommen, wie eine Analyse des Forschungsinstituts Media Tenor ergab.
Die Unternehmen T-Com, ADIG Investment und der Textil-Discounter kik verwenden ihre Bundesliga-Sponsorengelder am effizientesten. Die drei Unternehmen setzen auf Vereine, die nicht nur die Spitzenplätze der aktuellen Bundesligatabelle belegen, sondern die überragende spielerische Leistungen auch durch eine meßbar erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit in starke und positive Resonanz in den deutschen Fernsehnachrichten umzusetzen verstehen. Dies belegt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor.
Der Karikaturenstreit von Anfang Februar hat sich negativ auf das Medienimage von Muslimen ausgewirkt. Dies gilt sowohl für deutsche und amerikanische TV-Nachrichten, als auch für Al Jazeera, den im Golfstaat Katar ansässigen arabischen TV-Sender. Doch die Affäre hat die Muslime nur kurzzeitig ins Medienlicht getaucht. Dies zeigt eine Analyse des Medienforschungsinstituts Media Tenor, in der die internationale Fernsehberichterstattung vom 1. Januar bis 30. April 2006 mit der im Jahr 2005 verglichen wurde.
Die Oppositionsparteien waren in den ersten Monaten seit dem Amtsantritt der Großen Koalition in den meinungsführenden deutschen Medien kaum sichtbar und drangen mit ihrer Kritik nur sehr selten durch. Dies zeigt eine Analyse des Bonner Forschungsinstituts Media Tenor, für die die Berichterstattung über Parteien und Politiker in 19 meinungsführenden Medien untersucht wurde.
Seit Jahresbeginn hat sich der Ton der Berichterstattung über die DAX-30-Unternehmen in den meinungsführenden Medien verbessert. Positive und negative Bewertungen der Journalisten gegenüber diesen Firmen hielten sich im März die Waage, in Beiträgen mit Zukunftsbezug waren sie sogar so positiv wie seit einem Jahr nicht mehr. Auch das Medienbild der Top-Manager hellte sich im Vergleich zum Gesamtjahr 2005 deutlich auf. Dies zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, in der für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2006 die Inhalte von insgesamt 18 Printmedien und Fernsehnachrichtensendungen untersucht wurden.
Ein Jahr nach der großen Mediendebatte titelt die Financial Times Deutschland wieder mit der Plage aus Ägypten.
Bonn. Auch 2005 war BILD die meistzitierte Tageszeitung in Deutschland. Dies ist ein Ergebnis des Zitate-Rankings des Forschungsinstitutes Media Tenor.
Wie mittels Strategic Media Intelligence die Reputation von Unternehmen und Organisationen aktiv gesteuert werden kann, darum ging es am Mittwoch abend (29. März) bei einer Veranstaltung der Zürcher Public Relations Gesellschaft (ZPRG) in der Schweizer Börse Swiss Exchange. Roland Schatz, Geschäftsführer des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, präsentierte in Zürich Möglichkeiten und aktuelle Case Studies zum Thema.
Mangelnde Medienpräsenz oder intensive Negativberichterstattung über ein Unternehmen können einen extremen Imageverlust zur Folge haben. Entsprechend kann eine Ausweitung der Medienpräsenz, selbst wenn diese teilweise noch negativ gefärbt ist, zur Verbesserung der Reputation beitragen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger galt in den meinungsführenden Medien vor der Landtagswahl als Verlierer. Das zeigt eine Analyse der landespolitischen Berichterstattung, die das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor vorgenommen hat.
Erst mit den Funden toter Vögel auf der Insel Rügen rückte die Vogelgrippe im deutschen Fernsehen stärker in den Fokus der Berichterstattung. Die TV-Journalisten schenkten dem Thema dabei weit größere Aufmerksamkeit als in den beiden Vorjahren, in denen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit 73 Menschen an H5N1 gestorben waren. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor.
Verweise auf Neuigkeiten aus dem eigenen Hause führten im vergangenen Jahr dazu, daß ARD und ZDF in ihren Flaggschiff-Fernsehnachrichtensendungen zu den meistgenannten Unternehmen zählten. Das ergab eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor, in der die abendlichen Nachrichten-Hauptausgaben von ARD und ZDF (Tagesschau, heute) im gesamten Jahr 2005 untersucht wurden.
Im Januar 2006 stieg der Anteil der "anti-amerikanischen” Berichterstattung in den europäischen Meinungsführer-Medien deutlich an. Der Grund war vor allem eine erhöhte Medienaufmerksamkeit gegenüber dem Irakkonflikt sowie den Beziehungen der USA zu Syrien, Iran und Palästina. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor.
Wer abends Fernsehnachrichten schaut, bekommt ein negatives Bild von den meisten Staaten der Welt vermittelt...
Die CeBIT stehe „vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte, so Deutsche Messe-Vorstandsmitglied Ernst Raue gegenüber dpa. „Was mehr zählt denn je, ist der persönliche Nutzen der digitalen Anwendungen“.
Im Schatten der Kanzlerin geben die überregionalen Medien nur mittelmäßige Noten für den Start der schwarz-roten Regierungspolitik. Das zeigt die Media Tenor-Analyse der Berichterstattung in 7 Printmedien und 9 TV-Nachrichtensendungen. Die meisten Minister wurden in der Berichterstattung seit Ende November überwiegend kritisch bewertet.
Die Analyse der meinungsführenden deutschen Tageszeitungen und Fernsehnachrichten im Hinblick auf Beiträge zu Frühindikatoren der Wirtschaftslage deutet in diesem Monat auf eine Abkühlung beim ifo-Geschäftsklimaindex hin.
Die Berliner CDU will Friedbert Pflüger ins Rennen um das Rote Rathaus schicken – allein diese Nachricht sorgte in den ersten Wochen des Jahres 2006 dafür, daß die Journalisten ihn in Artikeln und Beiträgen so gut bewerteten wie keinen anderen deutschen Spitzenpolitiker. Dies ergab eine Analyse, die das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor exklusiv für „Capital“ vorgelegt hat.
Thomas Middelhoff kann in Interviews derzeit auf erste Sanierungserfolge bei KarstadtQuelle verweisen, doch die Altlasten in Sachen Medien-Image wiegen kaum weniger schwer als die Konzernschulden: Im Saldo lag die Medienbewertung von Karstadt 2005 mit 19,2 Prozent im Minus. Damit gehörte das Unternehmen zu den Image-Verlierern der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr. Dies zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor.
Terroranschläge, Konflikte und Entführungen von Ausländern prägten das Medienbild arabischer Staaten in den internationalen Fernsehnachrichten des vergangenen Jahres. Dies ergab eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor, die beim Weltwirtschaftsforum in Davos präsentiert wird.
Die deutschen Medien zeichnen seit der Bundestagswahl ein positives Medienbild von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Grund dafür ist besonders die Berichterstattung über sie zum Thema Außenpolitik.
Bonn. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor rechnet aufgrund des positiven Medientrends mit einem erneuten Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex, dessen Entwicklung das Münchner ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Mittwoch zum ersten Mal in diesem Jahr bekanntgeben wird
Bonn. Die Berliner Zeitung hat sich 2005 mit 846 Nennungen ihre Topposition als meistzitierte Abonnement-Tageszeitung Deutschlands zurückerobert. Das Hauptstadtblatt hatte sie im Media Tenor-Zitateranking des Vorjahres an die Welt abgeben müssen, die in der aktuellen Analyse 798 Nennungen erreicht...
Würde die Meinungsvielfalt leiden, wenn die Axel Springer AG bei der ProSiebenSat.1 Media AG einsteigt? Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) argumentiert, eine Übernahme begründe eine „vorherrschende Meinungsmacht“. Eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor zu ausgewählten Themen in den meinungsführenden Medien für die Jahre 1998 bis 2005 hat jedoch keine Anhaltspunkte geliefert, daß diese Befürchtungen berechtigt sein könnten...
Der Bundesstaat wird in der Berichterstattung der meinungsführenden deutschen Medien überwiegend kritisiert und banalisiert. Nach einer aktuellen Langzeitanalyse der Berichterstattung über Föderalismus und die Länder durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor lassen sich in den letzten Jahren drei Trends erkennen: Erstens wurde die Lage des ...
Die Intensität der Krisen- und Terrorberichterstattung aus Israel im deutschen Fernsehen hat unmittelbare Auswirkungen auf die Anzahl deutscher Israel-Touristen. Dies zeigt eine Langzeitanalyse (01.01.1998 – 31.10.2005) des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Machte die Krisenberichterstattung über Israel in den Jahren 1999 und 2000 lediglich einen Anteil von weniger als 20 Prozent an allen Berichten aus, besuchten in diesen beiden Jahren die meisten deutschen Touristen im gesamten Untersuchungszeitraum das „heilige Land“. Bis zum Jahr 2002 vervierfachte sich jedoch der Stellenwert der Krisen- und Terrorberichterstattung ...
Im zweiten Jahr bereits klaffen in Deutschland die volkswirtschaftlich wahrgenommene und durch die Medien vermittelte Entwicklung und der individuelle Erfolg vieler Unternehmen auseinander. Ein gespaltenes Bild im Wirtschaftsteil – Rekordgewinne hier, Wachstumsschwäche und Arbeitslosigkeit dort – sind die Folge. Die Unternehmen müssen sich auf einige kritische Trends im Wirtschaftsressort einstellen, bekommen auf der anderen Seite aber auch neue Chancen, ihre Leistungen darzustellen. Dies zeigt die Analyse der Unternehmens-Berichterstattung der meinungsführenden deutschen Medien zwischen Januar 2002 und Juni 2005, wofür insgesamt 932.160 Passagen über Unternehmen und Branchen ausgewertet wurden. ...
Kurz vor Weihnachten fällt die Medienbilanz für die Kirchen und Religionsgemeinschaften in Deutschland wieder bescheiden aus. Der Tod von Johannes Paul II., die Wahl des deutschen Kardinals Ratzinger und der Weltjugendtag haben zwar im April und August 2005 für ein geradezu euphorisches Ausmaß an Berichterstattung über Kirche und religiöse Themen gesorgt. Abgesehen von diesen Ausnahmeereignissen unterließen die deutschen Meinungsführermedien jedoch ...
Nach Jahren der geringen Aufmerksamkeit und der eher kritischen Darstellung von Unternehmensbörsengängen – IPOs – hat sich das Medienbild zu diesen Kapitalmarkttransaktionen im Jahr 2005 deutlich verbessert. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor. „Schwankte das Medienklima im Vorfeld des Börsenganges der ...
Nachdem China über knapp zwei Jahre das „Wirtschaftswunderland“ für die deutschen Journalisten war, zeichnet sich seit dem Frühjahr 2005 ein besonders freundlicher Medientrend für Indien ab. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. „Die Unternehmensberichterstattung mit Bezug zu China ist über mehrere Jahre überdurchschnittlich positiv ausgefallen. Die China-Euphorie ist aber mittlerweile nüchternem Kalkül gewichen,“ erläutert Matthias Vollbracht, Leiter Research Wirtschaft bei Media Tenor. Inzwischen werde das Land ...
Mit dem Bundesgesundheitsministerium erhielt in der abgelaufenen Legislaturperiode ein Amt in den deutschen Meinungsführermedien das beste Medienbild, dem dies nicht unbedingt zuzutrauen war. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor. Auch auf den Plätzen zwei und drei der Rangliste sind Ministerien, die trotz schwieriger Themen ein gutes Ergebnis erreichen konnten. Das Ministerium für Bauen/Verkehr/Aufbau Ost, das immerhin das Desaster um die LKW-Maut zu verwalten hatte und, „das ist eine echte Überraschung ...
Die meinungsführenden Medien haben Angela Merkel und Franz Müntefering in den Wochen der Regierungsbildung insgesamt eher skeptisch begleitet. Unter allen Mitgliedern der neuen schwarz-roten Bundesregierung wurden Kanzlerin und Vizekanzler am negativsten bewertet, wie eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor zeigt. Im Medienbild Merkels überwogen negative Aussagen gegenüber positiven um ...
Es dürfte den Vertretern der großen Koalition schwerfallen, das Abstimmungsergebnis für Angela Merkel in der Öffentlichkeit als Erfolg darzustellen. Eine Untersuchung des Bonner Instituts Media Tenor zeigt: Schon in den vergangenen Wochen haben die meinungsführenden Medien ein geteiltes Meinungsbild gespiegelt, wenn Unions- und SPD-Politiker zu Angela Merkel zitiert wurden. „Der Anteil negativer Aussagen aus den Reihen der SPD ging zwar zurück“, erläutert Media Tenor-Politikchef Markus Rettich, „aber Anfang November ...
Der ifo-Geschäftsklimaindex ist weiterhin der am häufigsten zitierte Konjunkturindex zur Befindlichkeit der Unternehmen. Zusätzlich hat er auch zwischen Juli 2004 und Juni 2005 dem ifo-Institut in München den Spitzenplatz unter den meistzitierten Wirtschaftsforschungsinstituten in den überregionalen Medien (Tageszeitungen, Wochenpresse, Fernsehen, Wirtschaftstitel) gebracht. Mit Hilfe der Medienanalyse kann der Trend des ifo-Index in vielen Fällen vorausgesagt werden. Die Trendprognose anhand der 10-Tage-Mediendaten hat in den letzten 23 Monaten eine Trefferquote von 74%, die von namhaften Großbanken lag im gleichen Zeitraum bei 52%. Die Behavioral-Finance-Theorie, ein junger, interdisziplinärer Teil der Wirtschaftswissenschaften, liefert Erkenntnisse über die Gründe ...
Prof. Dr. Frank Brettschneider lehrt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Augsburg ...
Agenda Setting heißt, bestimmte Themen mit Hilfe der Medien zum Gesprächsthema zu machen. Politische oder auch wirtschaftliche Akteure haben daran Interesse, wenn sie positiv mit diesen Themen assoziiert sind. Agenda Cutting bedeutet umgekehrt, die Aufmerksamkeit des Publikums von kritischen Themen abzulenken, sie von der Agenda zu verdrängen ...
Dem Fernsehen kommt eine Schlüsselrolle zu, wenn es um die Vermittlung der europäischen Ereignisse und die Meinungsbildung der Bürger über die Zukunft der EU geht. Dabei bilden die sogenannten Top-Ereignisse die Nagelprobe für die Frage nach der Qualität der Europa-Berichterstattung. Das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor hat in Kooperation mit der Universität Twente und der Emory-University in Atlanta zur Europawahl die European Election Study durchgeführt. Die dramatischen Unterschiede in der Europa-Berichterstattung ...
Einen Monat nach dem schweren Erdbeben in der Kaschmirregion sind die eindringlichen Spendenaufrufe der Hilfsorganisationen und der UNO in den deutschen Fernsehnachrichten und folglich auch in der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet geblieben. Obwohl dem vom Erdbeben betroffenen Gebiet durch den einsetzenden Winter eine noch schlimmere Katastrophe bevorsteht, sind Berichte aus der Region für die deutschen TV-Nachrichten so gut wie kein Thema. Eine vergleichende Analyse der Berichterstattung über das Erdbeben mit der Darstellung des Tsunami in Südostasien durch das Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor zeigt, daß die Nachrichtenredaktionen der Flutkatastrophe im Dezember und Januar ...
Vor seiner Berufung als neuer SPD-Chef war der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck in der bundespolitischen Berichterstattung ein unbeschriebenes Blatt. Dies zeigt eine Untersuchung des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. In der Berichterstattung über die führenden Sozialdemokraten wurde Platzeck in den Wochen nach der Wahl kaum angesprochen: Er erreichte weniger als ein Zehntel der Medienpräsenz ...
Lugano. Bayern hat derzeit das beste Medienimage aller 16 Bundesländer. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte die Bayerische Staatskanzlei am Donnerstag Abend auf der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Communicator Award 2005. Die Auszeichnung basiert auf der Analyse der Berichterstattung über die Bundesländer in den deutschen Meinungsführermedien zwischen 1. Juli 2004 und 30. Juni 2005. Preiskriterien waren dabei unter anderem ...
Lugano. Der ADAC verfügt derzeit über das beste Medienimage der deutschen NGOs. Donnerstag Abend wurde die Organisation auf der 6. Internationalen Agenda Setting Conference mit dem Media Tenor NGO Award 2005 ausgezeichnet ...
Lugano. Der Chemiekonzern BASF verzeichnete zwischen dem 1. Juli 2004 und 30. Juni 2005 das beste Image eines nationalen Unternehmens in der Berichterstattung der deutschen Meinungsführermedien. Aus diesem Anlaß nahm Michael Grabicki, Head of Press Relations beim Ludwigshafener Konzerns, am Donnerstag Abend auf der 6. Internationalen Agenda Setting Conference den Media Tenor Corporate Communicator Award 2005 entgegen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die DAX-Konzerne ...
Lugano. Die BBC Newsnight sind die besten internationalen Fernsehnachrichten in Sachen Vielseitigkeit und Genauigkeit in der Politik- und Wirtschaftsberichterstattung. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte die BBC am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Media Tenor Award for Media Diversity. Den zweiten Platz belegen ...
Lugano. Derzeit beste deutsche Tageszeitung in Sachen Vielfalt der Berichterstattung in den Politik- und Wirtschaftsressorts ist die taz aus Berlin. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte die tagezeitung am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Media Tenor Award for Media Diversity. Die Redaktion der taz hat mit der größten Vielzahl von Standpunkten, einer sehr detailgenauen Berichterstattung und einer breiten Themenpalette überzeugt. Auf den Plätzen zwei und drei ...
Lugano. Das ZDF-Magazin Berlin direkt bietet im Vergleich mit den anderen deutschen Formaten in dieser Kategorie derzeit die größte Vielfalt in der Berichterstattung. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte Berlin direkt am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Media Tenor Award for Media Diversity. Berlin direkt versorgt die Zuschauer mit dem höchsten Anteil an Fakten, Zahlen und Hintergründen. Auf den Plätzen zwei und drei ...
Lugano. Die ARD Tagesthemen bieten derzeit im Vergleich mit den anderen deutschen TV-Nachrichtenformat die größte Vielfalt und Ausgewogenheit in der Politik- und Wirtschaftsberichterstattung. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte die Tagesthemen am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Media Tenor Award for Media Diversity. Auf den Plätzen zwei und drei in punkto Vielseitigkeit und Detailgenauigkeit in der Berichterstattung folgen ...
Lugano. Derzeit bestes deutsches Wochenmedium in Sachen Vielfalt der Berichterstattung in den Politik- und Wirtschaftsressorts ist der Rheinische Merkur. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte die Redaktion am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Media Tenor Award for Media Diversity. Der Rheinische Merkur hat mit der größten Vielzahl von Standpunkten, einer sehr detailgenauen Berichterstattung und einer breiten Themenpalette überzeugt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen ...
Lugano. Die größte Berichterstattungsvielfalt unter den internationalen Wirtschaftszeitungen bietet die Financial Times aus London. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte die Redaktion am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Media Tenor Award for Media Diversity. Die FT hat unter den ausgewerteten internationalen Wirtschaftszeitungen mit der größten Vielzahl von Standpunkten, einer sehr detailgenauen Berichterstattung und einer breiten Themenpalette überzeugt. Auf den Plätzen ...
Lugano. Das Medienforschungsinstitut Media Tenor würdigte das Online-Angebot der FTD am Mittwoch Abend anlässlich der 6. Internationalen Agenda Setting Conference in Lugano mit dem Award for Media Diversity. Den zweiten Platz belegt das Internet-Angebot der Washington Post vor Spiegel-Online. Untersucht wurde auf insgesamt 93 Qualitätskriterien in punkto Benutzerfreundlichkeit, interaktive Möglichkeiten und ...
Bonn. Die Analysten des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor erwarten aufgrund ihrer kontinuierlichen Auswertungen einen Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex, der morgen bekannt gegeben wird. Das Medienmeinungsklima für die wirtschaftliche Entwicklung hat sich Anfang Oktober gegenüber dem Vormonat deutlich ...
Wenn Elke Heidenreich alle vier Wochen in ihrer Sendung neue Bücher vorstellt, erleben die Verlage der präsentierten Titel in den Folgetagen einen Auflagensprung. Medien wirken, und zwar nicht nur durch die in ihnen geschaltete Werbung, sondern auch durch redaktionelle Formate. Dies gilt sowohl für das Fernsehen als auch für die meinungsführenden Printmedien in Deutschland. Das Bonner Medienforschungsinstitut erfasst daher kontinuierlich alle Bücher, die im Politik- und Wirtschaftsteil der deutschen Meinungsführermedien als Rezensionen vorgestellt werden. „Seit Jahren schon nutzt kein Verlag diese Plattform besser als Campus und ...
St.Petersburg/Lugano. Nach den Gründungen von Media Tenor Namibia in Windhoek und Media Tenor International in Lugano ist nun mit dem Start von Media Tenor Rußland die dritte und letzte Etappe für den Ausbau von Media Tenor für 2005 abgeschlossen. „Wir sind froh, mit der Universität St.Petersburg den richtigen Partner für den weiteren Ausbau unserer internationalen Analysen gefunden zu haben,“ hob Roland Schatz, Gründer und Verwaltsungsratspräsident von Media Tenor International AG, hervor. „Auch wenn wir seit nahezu 10 Jahren die Medien Ost-Europas erhoben haben, fehlte doch immer noch eine Präsenz in Rußland. Mit der Gründung von Media Tenor Rußland ist dies nun gelungen.“ ...
Anders als vor zwei Jahren sind in der Berichterstattung über die Internationale Automobilausstellung 2005 die Umweltthemen zum Strategiethema geworden. Dies zeigt eine vergleichende Analyse der Berichterstattung zur diesjährigen IAA durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor. „Der Anteil der Beiträge, die sich hauptsächlich mit den Umweltthemen der Automobilhersteller beschäftigen ist im Vergleich zur IAA 2003 ...
Einen Tag nach ihrem 60-jährigen Bestehen gibt es für die Süddeutsche Zeitung einen weiteren Grund zum Feiern. Die Münchener waren im dritten Quartal 2005 die meistzitierte deutsche Qualitätszeitung. Zwischen 1. Juli und 30. September wurde die SZ in den vom Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor ausgewerteten 39 deutschen Meinungsführermedien ...
Wenn über das soziale Engagement bzw. das Sponsoring von kulturellen oder sportlichen Ereignissen von Konzernen in deutschen Medien berichtet wird, dominiert die Kritik. In den Vereinigten Staaten dagegen stützt die Berichterstattung zu Themen der Corporate Social Responsibility (CSR) die Images der Unternehmen. Dies zeigt eine Untersuchung des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor, das zwischen Januar 2003 und Juni 2005 die Berichterstattung deutscher und US-amerikanischer Meinungsführermedien zu CSR-Themen analysiert hat. ...
In den deutschen Meinungsführermedien ist das Thema deutsche Einheit praktisch nicht existent. Nach einer Langzeitanalyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor erreichten die Wiedervereinigung und der Stand der deutschen Einheit in der Berichterstattung der letzten zehn Jahre maximal einen Anteil von ...
Friedrich Merz war in den letzten vier Wochen vor der Bundestagswahl der Gewinner in der politischen Berichterstattung der deutschen Meinungsführermedien. Zwischen 13. August und 12. September ...
Die Analysten des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor erwarten aufgrund ihrer Untersuchungen einen Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex, der am kommenden Dienstag bekannt gegeben wird. Das Medienmeinungsklima für die wirtschaftliche Entwicklung hat sich Anfang September gegenüber dem August deutlich verbessert. Die Berichterstattung über Frühindikatoren ...
Gerhard Schröder liegt falsch: Die Berichterstattung der TV-Nachrichten war zuletzt nicht feindlich gegenüber seiner Politik. Das zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor. Die Darstellung der Wirtschaftslage Deutschlands hat sich im September deutlich gebessert. Zugleich nahmen die Nachrichtenredakteure von ARD, ZDF, RTL, SAT.1 und ProSieben Schröders Negativthema ...
Zu Beginn der letzten Woche vor der Bundestagswahl hat der Mediendruck auf die Union nachgelassen. Das zeigen aktuelle Daten des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Das Institut untersucht im Rahmen eines von der Deutschen For¬schungs¬gemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes zusammen mit dem Augsburger Kommunikationswissenschaftler Prof. Frank Brettschneider Tag für Tag die Medienberichterstattung über die politischen Parteien und deren Spitzenpersonal. In den TV-Nachrichten, die bei den letzten Bundestagswahlen einen großen Einfluß auf die Meinungsbildung in den letzten Tagen hatten, werden die Union und ihre Kanzlerkandidatin zwar immer noch überwiegend negativ bewertet ...
Die Darstellung der wirtschaftlichen Lage und des Standorts Deutschland in den wichtigsten TV-Nachrichten ist zwar nach wie vor kritisch geprägt, in den letzten Wochen vor der Bundestagswahl ist allerdings eine deutliche Verbesserungen in der Berichterstattung zu erkennen. Anfang September bewerteten die Fernsehnachrichten die Lage in Deutschland so ...
Im Juli und August hat sich das Bild der Automobilbranche durch den Korruptionsskandal bei VW und die Führungsturbulenzen bei DaimlerChrysler erheblich verschlechtert. Negativer bewerteten die deutschen Meinungsführermedien nur noch die Branchen ...
Die Trendwende in den aktuellen Umfragezahlen dürfte vor allem eine Folge der Fernsehberichterstattung in dieser Woche sein. Das zeigen die inhaltsanalytischen Daten des Bonner Medienforschungsinstituts Media Tenor. Im direkten Vergleich der Bewertung von Rot-Grün und Schwarz-Gelb lag die Regierung in der Berichterstattung der Hauptabendnachrichten von ARD, ZDF, RTL, SAT.1 und ProSieben Ende der vergangenen Woche und noch am Montag Abend leicht zurück. Erst am Dienstag wendete sich der Trend ...
Die Internationale Funkausstellung in Berlin (IFA) verbreitet – zusammen mit dem Zauberwort HDTV – vor allem Aufbruchsstimmung. Doch eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor zeigt, daß die deutschen Meinungsführermedien diesen Optimismus bis unmittelbar vor der IFA nur bedingt geteilt haben. Für die Marktführer der Unterhaltungselektronik-Branche bedeutet das: ...
Wie schon 2002 werfen die Blitzumfragen Gerhard Schröder als „Sieger“ des TV-Streitgesprächs mit Angela Merkel aus: Die inhaltsanalytische Untersuchung des Duells deckt diese Sichtweise nicht. Die Analysten des Media Tenor haben die Sendung synchron im Auftrag der BILD-Zeitung ausgewertet. Die Kandidaten traten professionell auf und vermieden grobe Schnitzer: Beiden dürfte es deshalb gelungen sein ...
Trotz des SPD-Wahlparteitages hat die rot-grüne Bundesregierung den Negativtrend in der Fernsehberichterstattung bislang nicht wenden können. Sowohl über die SPD als auch über die Grünen und die Bundesregierung insgesamt überwogen in den TV-Nachrichten der vergangenen sieben Tage die Negativaussagen klar. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Die deutlich schlechteste Berichterstattung verzeichneten dabei ...
Trotz des SPD-Wahlparteitages hat die rot-grüne Bundesregierung den Negativtrend in der Fernsehberichterstattung bislang nicht wenden können. Sowohl über die SPD als auch über die Grünen und die Bundesregierung insgesamt überwogen in den TV-Nachrichten der vergangenen sieben Tage die Negativaussagen klar. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Die deutlich schlechteste Berichterstattung verzeichneten dabei ...
Gleich fünf Unionspolitiker waren die Gewinner in der politischen Berichterstattung des vergangenen Monats. Zwischen 21. Juli und 20. August verbuchten dabei die Radikalreformer ...
Kurz vor der IAA kämpfen einige deutsche Hersteller noch mit massiven Imageproblemen. Dies zeigt eine Sonderanalyse der Berichterstattung über alle Autohersteller in den Nachrichten- und Wirtschaftsteilen der führenden deutschen Medien durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor in Kooperation mit der Automobilwoche. Selbst die Musterknaben der deutschen Autobranche ...
Vier Wochen vor der Bundestagswahl kann von einem Reformwahlkampf in den meinungsführenden deutschen Medien keine Rede sein. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. „Der Anteil der Reformthemen Arbeit, Haushalt, Steuern, Gesundheit und Renten ist in der politischen Berichterstattung auf nur noch ...
Das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor erwartet aufgrund des negativen Medientrends einen Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex, der morgen Vormittag bekannt gegeben wird. „Der Medientrend zur Prognose des ifo-Geschäftsklimaindex sieht nicht so positiv aus ...
Vor der Bundestagswahl 2002 zählte die rot-grüne Bundesregierung den ersten Schritt zum Ausstieg aus der Kernenergie zu ihren herausragenden Leistungen. Der sogenannte Atom-Konsens beruhigte offenkundig die latenten Sorgen der deutschen Bevölkerung, die der Kernkraft gegenüber spätestens seit Tschernobyl eher mißtrauisch eingestellt blieb. Das Thema wurde selbst von den großen Energieversorgern „abgehakt“, so daß ...
Die Dominanz der IG Metall in neun der letzten elf Jahre in der Berichterstattung der Fernsehnachrichten ist zuletzt zugunsten der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di geschwunden. Dies zeigt eine Langzeitanalyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Der DGB verbuchte in diesem Jahr ebenfalls mehr Präsenz als die IG Metall, wogegen ...
Beitrag von Dr. Stefan Wachtel, Senior Coach der Repräsentanz für Medien- und Managementtrainer Expert. in Frankfurt am Main. Er ist Mitautor des im InnoVatio Verlag erschienen Buches „Corporate Speaking. Auftritte des Spitzenmanagements“.
Gleich mehrere Unternehmen des DAX-30 mussten kürzlich Vorstandswechsel verkraften, auch aus dem einen Grund: „mangelhafte Kommunikation des Vorstands.“ Genauer hätte das in manchen Fällen heißen müssen: „keine Kommunikation des Vorstandsvorsitzenden“. Watzlawick hat Unrecht: Man kann sehr wohl „nicht kommunizieren“. Gut, kann man sagen, vielleicht haben die Journalisten das jeweilige Management geärgert, sehr wahrscheinlich sogar. Nur: Wenn ein Großteil der Aufgabe des Spitzenmanagements in Kommunikation besteht und dennoch nicht kommuniziert wird, läuft zweifellos etwas schief. Und es ist ja dann auch schief gelaufen.
Abseits aller ideologischen Grundpositionen ist das Bild der NGOs über alle Mediengattungen hinweg in den letzten fünf Jahren mehr oder weniger kritisch geprägt. Dies zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Der Anteil neutraler oder ausgewogener Berichte ist zwar deutlich höher als bei Akteuren aus Politik und Wirtschaft. Dies gibt den „Experten“-Charakter der NGOs wieder, die ganz überwiegend mit Stellungnahmen zu ihren Anliegen zu Wort kommen. Dennoch überwiegen in keiner Mediengattung die positiven Passagen. In den Fernsehnachrichten fällt das Bild ...
Das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor erwartet aufgrund des positiven Medientrends einen Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex, der am kommenden Dienstag bekannt gegeben wird. Der Saldo der Berichterstattung über Frühindikatoren – z.B. Beschreibungen der Wirtschaftslage, Auftragseingänge, Investitionen – verbesserte sich vom 1. bis 10. Juli um ...
Seit 1996 ist das Interesse der Medien an der wirtschaftlichen Lage in den neuen Bundesländern beständig zurückgegangen. Gemessen an der Gesamtzahl der Beiträge, in denen die Wirtschaftslage in Deutschland thematisiert wurde, von 10,9 Prozent im zweiten Halbjahr 1996 auf gerade noch ...
Angela Merkel und die Union wurden im Juni in der Berichterstattung der deutschen Meinungsführermedien zwar weiterhin deutlich besser bewertet als die Regierungsparteien, das günstige Medienbild der CDU/CSU basiert allerdings nur auf geborgter Stärke. Positivthemen sind nicht etwa überzeugende Positionen und Konzepte, sondern vor allem ...
Das Bild in den tonangebenden Printmedien und in den Fernsehnachrichten prägt maßgeblich das Image von Unternehmen. Das Bonner Forschungsinstitut Media Tenor hat jetzt für das erste Halbjahr 2005 die Imagebilanz vorgelegt. Aus der Analyse von 176.203 Passagen über Unternehmen und ihre Top-Manager in 36 führenden deutschen Medien ...
Bundeskanzler Gerhard Schröder war mit 1.576 Darstellungen der meistkarikierte Politiker der letzten sieben Jahre in den meinungsführenden deutschen Tageszeitungen und Wochenmedien. Dies zeigt eine Auswertung durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor. Die Zeichner skizzierten den Regierungschef damit mehr als ...
Der Spiegel, die Bild-Zeitung und die Bild am Sonntag waren im ersten Halbjahr 2005 die Agenda-Setter in der deutschen Medienlandschaft. Das Hamburger Nachrichtenmagazin wurde insgesamt ...
Die deutschen Politik- und Wirtschaftsmagazine finden in ihrer Berichterstattung nur selten ein gutes Wort für Unternehmen und Manager. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor, für die die Unternehmensberichterstattung in zehn TV-Magazinen ausgewertet wurde. Der Anspruch der Magazine auf ergänzende und vertiefende Berichterstattung wird vor allem bei ...
Auch wenn die Europäische Verfassung und die Beitragszahlungen der EU-Staaten zur Zeit verstärkt diskutiert werden, ist die Europäische Integration in den deutschen Redaktionsstuben noch nicht wirklich angekommen. Das Interesse der deutschen Medien an der EU liegt seit Jahren auf geringem Niveau und wird vor allem durch Skandale oder Problemfälle geweckt. Dies zeigt eine Langzeitanalyse der Europaberichterstattung in deutschen Zeitungen und TV-Nachrichten durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor. Über die Europäische Integration und die zentralen europäischen Akteure wird nur selten, primär ereignisbezogen, wenig hintergründig und ...
Das Medien-Image der Wirtschaftsführer und Manager hat durch die Kapitalismusdebatte im Mai weiter stark gelitten. Nach einer Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor fiel die Berichterstattung über Manager, Unternehmer und Führungskräfte mit einem Negativüberhang von ...
Angela Merkel, CDU-Vorsitzende und designierte Kanzlerkandidatin, ist die Gewinnerin in der politischen Berichterstattung des vergangenen Monats. Im Mai verbuchte Merkel nach FDP-Fraktionschef Wolfgang Gerhardt die zweitbeste Bewertung aller Spitzenpolitiker in den meinungsführenden deutschen Medien. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von insgesamt 25 Medien, die das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ vorgenommen hat. Starke Umfragewerte und ...
Jenseits der Automobil- oder Bankenbranche waren deutsche Unternehmen in den ersten vier Monaten des Jahres 2005 in den US-Medien nur selten sichtbar. Dies zeigt eine Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor. Großkonzerne wie ...
Angela Merkel ist auch in der Berichterstattung der deutschen Meinungsführermedien die mit Abstand wichtigste deutsche Politikerin. Die frisch gekürte Kanzlerkandidatin verzeichnete im Mai einen Medienschub, der ihre dominierende Stellung unter den Frauen in der politischen Berichterstattung nochmals gefestigt hat. Allerdings spielt außer der CDU-Vorsitzenden derzeit keine weitere Frau aus der Union eine wichtige Rolle in Presse und Fernsehen. Dies zeigt ein Vergleich der politischen Berichterstattung in den ersten fünf Monaten der Jahre 2004 und 2005 durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor. Angela Merkel kam bereits ...
Die wirtschaftliche Lage kleiner und mittelständischer Unternehmen wurde im April 2005 von den deutschen Journalisten überdurchschnittlich oft thematisiert. Dies zeigt eine Auswertung von 36 meinungsführenden Medien durch das Bonner Medienforschungsinstitut Media Tenor.
Die Werkseröffnung von BMW in Leipzig hat den Blick der Medien auf die ostdeutsche Wirtschaft kurzzeitig geschärft – doch eine Langzeitanalyse von Media Tenor Deutschland zeigt deutlich, daß dieses Interesse die Ausnahme ist.
Eines ist in Umfragen immer häufiger zu beobachten: Ein relativ rasches Auf und Ab der politischen Stimmungen zugunsten der einen und zu Ungunsten der anderen Partei.
Wenn die letzte Woche vor einer Wahl entscheidend für das Stimmverhalten der meisten unentschlossenen Wähler ist, dann haben sich die Chancen für die SPD und den amtierenden Ministerpräsidenten Peer Steinbrück kurz vor der NRW-Landtagswahl entscheidend verringert. Wie die Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor zeigt, ist der für eine Wende zugunsten der SPD dringend benötigte Medienschub ausgeblieben.
Der frischgebackene Deutsche Meister Bayern München dominiert die Konkurrenz auch im Medienimage. In der am Samstag zu Ende gehenden Bundesliga-Saison 2004/05 erhielten die Münchener die mit Abstand beste Berichterstattung aller 18 Erstligisten in den deutschen Meinungsführermedien. Mit einem Positivsaldo von 32,6% lag der FC Bayern deutlich vor ...
Was heute in der Zeitung steht, kann den Leser morgen in seinem Handeln beeinflussen. Diese Beobachtung des Journalisten Walter Lippmann im Nachgang des ersten Weltkrieges hat in weniger als 100 Jahren viele Verhaltensforscher provoziert: Die einen sahen bislang nur vermutete Wechselwirkungen endlich bestätigt, die anderen befürchteten eine daraus leicht ableitbare Einschränkung der Pressefreiheit und bezweifelten schlicht jeden Zusammenhang zwischen Informations-Vermittlung einerseits und Informations-Konsum andererseits.
Nur neun der 30 Unternehmen mit der meisten Berichterstattung hatten im April ein positives Medienimage. Dies zeigt eine aktuelle Analyse durch das Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Die vom SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering angestoßene Kapitalismuskritik hat zu einem Absturz des Medienbildes von Managern geführt.
Die letzten Meinungsumfragen sehen Labour zwar immer noch in Führung, doch die Regierungspartei hat in den Medien viel Vertrauen verloren. In der vergangenen Woche wurden die Tories zum ersten Mal seit Anfang März wieder besser bewertet als Labour. Dies zeigt eine aktuelle Analyse von fünf britischen Fernsehnachrichten sowie einer Sonntagszeitung durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Ein Jahr nach dem Beitritt von zehn mittel- und osteuropäischen Staaten zur Europäischen Union sind die neuen Mitgliedstaaten in der Berichterstattung des Fernsehens kaum noch wahrnehmbar. Folgerichtig hat das kritische Medienbild der EU von der überwiegend positiven Darstellung der Beitrittsländer nicht profitieren können. Dies zeigt eine Langzeitanalyse der EU-Berichterstattung in den sieben wichtigsten deutschen TV-Hauptnachrichtensendungen durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Die Tourismus-Branche hatte sich den Start in das neue Jahr sicher angenehmer vorgestellt: Von Weihnachten bis weit in den Januar schien es für die Medien nur die Horrorbilder aus der Katastrophenregion zu geben.
In einem Zeitraum ohne spektakuläre Ereignisse wie dem Amoklauf von Erfurt fällt die Medienberichterstattung über Computerspiele insgesamt positiv aus. Auch beim jüngsten Schülermassaker an der Red Lake High School in den USA tauchte exzessiver Konsum von Computerspielen nur am Rande als mögliche Ursache auf. Daß PC-Spiele dennoch dauerhaft mit Gewalt in Verbindung gebracht werden, liegt vor allem an der Wahl der Illustrationen durch die Medien. Dies zeigt eine Untersuchung des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Trotz der kurzfristig positiven Berichterstattung zum Bush-Besuch Ende Februar setzt sich der seit 2002 anhaltende Negativtrend in der Darstellung US-amerikanischer Protagonisten und Institutionen im deutschen Fernsehen weiter fort. Dies zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse der Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL, SAT1 und PRO7 durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Während Rückrufaktionen, die Trittin-Filter sowie Absatzschwächen die aktuelle Diskussion zur Lage der Automobilwirtschaft dominieren, haben zwei Hersteller es dennoch geschafft, mit einem positiven Saldo die Schlagzeilen der ersten drei Monate 2005 zu bestimmen:
Die Deutsche Börse erhielt im März die mit Abstand schlechteste Presse von allen 30 DAX-Unternehmen. Im vergangenen Monat betrug der Negativ-Überhang in der Berichterstattung von 25 Meinungsführermedien dramatische 38,1%. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Die Deutsche Börse erhielt im März die mit Abstand schlechteste Presse von allen 30 DAX-Unternehmen. Im vergangenen Monat betrug der Negativ-Überhang in der Berichterstattung von 25 Meinungsführermedien dramatische 38,1%. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Wolfgang Gerhardt, der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, ist zur Zeit der am besten bewertete Spitzenpolitiker in den meinungsführenden deutschen Medien. Im März lag er noch vor dem „Medienliebling“ vom Jahresbeginn, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU). Dies zeigt eine aktuelle Analyse von insgesamt 25 Medien, die das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ vorgenommen hat.
Bonn. Die Banken-Branche hat den denkbar schlechtesten Start in das neue Jahr erwischt: Im ersten Quartal 2005 haben unter den Instituten mit nennenswerter Berichterstattung allein ...
Die Bild am Sonntag war im ersten Quartal 2005 mit 325 Nennungen erstmals unter den drei meistzitierten Medien und verdrängte den Focus (266) damit vom dritten Rang im deutschen Zitateranking. Der Spiegel (520) auf dem ersten Platz und die Bild-Zeitung (395) auf Rang zwei blieben, wie schon im Vorjahr, die Agenda-Setter in Deutschland.
Die Bild am Sonntag war im ersten Quartal 2005 mit 325 Nennungen erstmals unter den drei meistzitierten Medien und verdrängte den Focus (266) damit vom dritten Rang im deutschen Zitateranking. Der Spiegel (520) auf dem ersten Platz und die Bild-Zeitung (395) auf Rang zwei blieben, wie schon im Vorjahr, die Agenda-Setter in Deutschland.
Die Berichterstattung über Tony Blair und seinen Herausforderer Michael Howard in den Hauptnachrichten von BBC (News at Six & News at Ten) lässt auf ein knappes Rennen bei der anstehenden Unterhauswahl am 5. Mai schließen. Dies zeigt eine aktuelle Analyse der BBC-Fernsehnachrichten durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Die Berichterstattung über Tony Blair und seinen Herausforderer Michael Howard in den Hauptnachrichten von BBC (News at Six & News at Ten) lässt auf ein knappes Rennen bei der anstehenden Unterhauswahl am 5. Mai schließen. Dies zeigt eine aktuelle Analyse der BBC-Fernsehnachrichten durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Wirtschaftsverbände sowie Gewerkschaften standen im ersten Quartal 2005 in den deutschen Medien überwiegend in der Kritik. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Wirtschaftsverbände sowie Gewerkschaften standen im ersten Quartal 2005 in den deutschen Medien überwiegend in der Kritik. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Die Sportberichterstattung in den deutschen Hauptnachrichtensendungen konzentriert sich auf einige wenige massenattraktive Publikumssportarten. Vom Fußball einmal abgesehen, wird über Breitensportarten nur selten berichtet. Dies zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse der öffentlich-rechtlichen sowie privaten Hauptnachrichtensendungen durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Bonn. Nicht immer haben die deutschen TV-Nachrichten dem Papst die Bedeutung eingeräumt, die er in diesen Tagen von ARD bis ZDF erhält. Dies zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse der öffentlich-rechtlichen sowie privaten Hauptnachrichtensendungen durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Die Sportberichterstattung in den deutschen Hauptnachrichtensendungen konzentriert sich auf einige wenige massenattraktive Publikumssportarten. Vom Fußball einmal abgesehen, wird über Breitensportarten nur selten berichtet. Dies zeigt eine aktuelle Langzeitanalyse der öffentlich-rechtlichen sowie privaten Hauptnachrichtensendungen durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
König Fußball dominierte im vergangenen Jahr die Berichterstattung über Nicht-Regierungs-Organisationen in den deutschen Medien. Auch in den Politik- und Wirtschaftsteilen sind der DFB und Bayern München den Journalisten somit wesentlich mehr Beiträge wert als Religionsgemeinschaften, Umweltschutz- oder Menschenrechtsorganisationen.
Die Medienberichterstattung zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland hat sich in den ersten Monaten des Jahres dramatisch verschlechtert. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Die Medien Tenor-Redaktion trauert um Dr. Kurt Schatz, der in der vergangenen Nacht im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Wir verlieren in Kurt Schatz einen väterlichen Freund, der unsere Arbeit auf der Basis seiner langjährigen journalistischen und wissenschaftlichen Erfahrung von Anbeginn an kritisch, engagiert und hilfreich begleitet hat. Sein Rat wird uns fehlen. Im Namen der Redaktion Dr. Christian Kolmer Markus Rettich Matthias Vollbracht
Die Medien Tenor-Analyse der Frühindikatoren der Medienberichterstattung über die wirtschaftliche Lage hat in den letzten 14 Monaten 12 mal korrekte Hinweise darauf gegeben, in welche Richtung sich der ifo-Geschäftsklimaindex bewegt.
Die Medien Tenor-Analyse der Frühindikatoren der Medienberichterstattung über die wirtschaftliche Lage hat in den letzten 14 Monaten 12 mal korrekte Hinweise darauf gegeben, in welche Richtung sich der ifo-Geschäftsklimaindex bewegt.
Zwei Drittel der DAX30-Unternehmen wurden im Februar von den deutschen Meinungsführermedien zwar positiv gesehen, doch die kritische Fokussierung auf die Deutsche Bank und DaimlerChrysler prägt das Bild der Konzerne in der Bevölkerung. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Zwei Drittel der DAX30-Unternehmen wurden im Februar von den deutschen Meinungsführermedien zwar positiv gesehen, doch die kritische Fokussierung auf die Deutsche Bank und DaimlerChrysler prägt das Bild der Konzerne in der Bevölkerung. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Joschka Fischer – durch die Visa-Affäre angeschlagen – kann nicht mehr auf die Medien zählen. Neuer „Medienliebling“ ist der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Joschka Fischer – durch die Visa-Affäre angeschlagen – kann nicht mehr auf die Medien zählen. Neuer „Medienliebling“ ist der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Die Personalisierung in der Unternehmensberichterstattung ging auch im Jahr 2004 weiter. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Die Personalisierung in der Unternehmensberichterstattung ging auch im Jahr 2004 weiter. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Zu einem familienfreundlichen Klima in Deutschland tragen die Medien wenig bei. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Strategische sowie Management-Themen spielen in der Berichterstattung unmittelbar vor der CeBIT eine immer größere Rolle. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Strategische sowie Management-Themen spielen in der Berichterstattung unmittelbar vor der CeBIT eine immer größere Rolle. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Erstmals seit einem Jahr wurde über die Bundeswehr im Januar 2005 überwiegend positiv berichtet. Der Grund dafür war die große Tsunami-Hilfsaktion der deutschen Soldaten. Dies zeigt eine aktuelle Analyse der deutschen Meinungsführermedien durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
Über die Bundeswehr ist wegen der Tsunami-Hilfsaktion im Januar erstmals seit zwölf Monaten wieder überwiegend positiv berichtet worden. Dies zeigt eine aktuelle Analyse der deutschen Meinungsführermedien durch das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor.
U.S. President George W. Bush is about to wrap up his fence-mending tour in Europe, and it seems that both sides have been sincere in their desire to improve at least the atmospherics in the trans-Atlantic relationship. The same cannot be said about Europe's media. A study by Media Tenor -- a German-based international media research institute -- shows that leading European newspapers and TV stations still produce twice as many negative statements about the U.S. as positive ones (even if that criticism slightly decreased from December to January). Media Tenor has been studying the U.S. coverage of major European and Arabic media outlets since September 2004. In the most recent study, which will be published next week, we looked at 14 newspapers and TV stations in Germany, France, the U.K., Italy, Spain and South Korea and seven pan-Arabic media.
Die Automobilkonzerne Porsche und BMW sowie der Flugzeugbauer EADS erreichten im Januar 2005 das beste Medien-Image von Großunternehmen in den deutschen Meinungsführermedien.Porsche kommt dabei auf einen Positivüberhang in der Berichterstattung von 41 Prozentpunkten, EADS erreicht ein Plus von 30,1% und BMW 23,5%.
Die Automobilkonzerne Porsche und BMW sowie der Flugzeugbauer EADS erreichten im Januar 2005 das beste Medien-Image von Großunternehmen in den deutschen Meinungsführermedien. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Bundeskanzler Schröder ist mit großem Abstand der meistkarikierte Politiker des vergangenen Jahres in den meinungsführenden deutschen Tages- und Wochenzeitungen. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung des Bonner Medienforschungsinstitutes Medien Tenor.
Die öffentlich-rechtlichen deutschen TV-Nachrichten verbreiten mit ihrer Nachrichtenauswahl ein Klima, als könnten die Parlamentswahlen im Irak ihre Funktion nicht erfüllen. Sie stehen damit im Widerspruch zur Position der UN, die Kofi Annan auf Basis der UN-Wahlbeobachter vorgestellt hat, sowie im Widerspruch zu ihren Kollegen der arabischen TV-Sender von Al Jazeera bis Al Arabia.
Medien Tenor hat abermals die Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimaindex zutreffend prognostiziert und den heute vom Ifo-Institut verkündeten Anstieg vorhergesagt. Die Mehrzahl der Analysteneinschätzungen ging dagegen von einem Rückgang aus, wie Reuters berichtet. Die monatliche Prognose des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes basiert auf der Medien-Auswertung von wichtigen Frühindikatoren wie Auftragseingängen oder Investitionen.
Bundespräsident Horst Köhler hat das beste Medienimage aller Spitzenpolitker in Deutschland. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Medien Tenor. Das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut hat dafür 2004 fast 1,3 Millionen Aussagen von oder über Politiker in 23 Meinungsführermedien analysiert.
Deutsche Großkonzerne sind für die meinungsführenden US-Medien praktisch kein Thema. Dies ist das Ergebnis einer Medien Tenor-Analyse der Unternehmensberichterstattung in sechs US-Medien.
Kaum eine staatliche Institution wurde im vergangenen Jahr positiv in den deutschen Medien dargestellt. Skandalgeprägt waren vor allem das Medien-Image der Bundesagentur für Arbeit, sowie Bundeswehr und Bundesbank.
Bundespräsident Horst Köhler hat das beste Medienimage aller Spitzenpolitker in Deutschland. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Medien Tenor. Das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut hat dafür 2004 fast 1,3 Millionen Aussagen von oder über Politiker in 23 Meinungsführermedien analysiert.
Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und seine Minister haben 2004 das zweitschlechteste Medien-Image aller Landesregierungen gehabt. Nur der Berliner SPD/PDS-Senat unter Klaus Wowereit schnitt negativer ab.
Das Verkehrs- sowie das Finanzministerium hatten 2004 das schlechteste Medien-Image der Bundesministerien in den deutschen Meinungsführermedien. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Imageanalyse der Berichterstattung über die Bundesministerien in 31 deutschen Medien, die das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor durchgeführt hat.
Berlin hat 2004 in der Bewertung der Journalisten positiver abgeschnitten als jede andere deutsche Stadt. Dies zeigt das aktuelle Image-Ranking deutscher Städte, für das Medien Tenor die Berichterstattung in 38 nationalen Meinungsführermedien ausgewertet hat.
Überraschung bei den meistzitierten Medien des Jahres 2004: Bei den Abo-Tageszeitungen springt die Welt deutlich an die Spitzenstellung. Und im Feld der Finanzzeitungen erobert sich das Handelsblatt seine Führungsrolle zurück. Insgesamt bleibt der Spiegel unangefochten Spitzenreiter, gefolgt von Bild.
Dies zeigt eine Analyse der Berichterstattung über die wichtigsten deutschen Politiker in fünf Tageszeitungen, neun Fernsehnachrichten und neun Wochenmedien, die das unabhängige Bonner Medienforschungsinstitut Medien Tenor für seinen aktuellen Forschungsbericht durchgeführt hat. Schlechtere Presse als Merkel bekommen nur noch Guido Westerwelle und Hans Eichel.
London. Zumindest mit Blick auf die Nachrichtenauswahl über Ereignisse in Amerika kann kaum von einer besonderen Beziehung zwischen England und den Vereinigten Staaten gesprochen werden. Die provokanten Titelseiten im Nachgang der US-Wahl haben eine lange Vorgeschichte, wie Roland Schatz auf einer Pressekonferenz der Foreign Press Association in London ausführte.
Rußland ist in der Unternehmensberichterstattung der deutschen Meinungsführermedien im September 2004 erstmals deutlich weniger kritisch dargestellt worden als in den Monaten des Yukos-Skandals. Dagegen läßt der positive Trend in der Unternehmensberichterstattung im chinesischen Wirtschaftsraum spürbar nach.
Die wichtigsten Minister der US-Regierung hatten in diesem Jahr in den meinungsführenden amerikanischen Fernsehnachrichten und Print-Medien teilweise dramatisch negative Berichterstattung. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstituts Medien Tenor. Untersucht wurde die Berichterstattung über Vizepräsident Cheney, Sicherheitsberaterin Rice, Außenminister Powell, Verteidigungsminister Rumsfeld und Justizminister Ashcroft.
Bonn/Berlin: 15 Jahre nach dem Fall der Mauer hat das Interesse der Medien an einer Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit spürbar nachgelassen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Bonner Medienforschungsinstituts Medien Tenor und der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde.
Seit Jahren weist der MEDIEN TENOR darauf hin, daß die öffentlich-rechtlichen Sender ihrem Grundversorgungs-Auftrag nur ungenügend gerecht werden. Die neueste Analyse der Berichterstattung von TAGESTHEMEN und HEUTE JOURNAL bestätigt dies noch einmal:
Bonn/New York. In der Schlußphase des US-Wahlkampfes konnte der Herausforderer von Präsident George W. Bush in amerikanischen Meinungsführermedien kein Klima für einen Machtwechsel erzeugen. Die TV-Berichterstattung der letzten Tage war für den Präsidenten vorteilhafter als für John F. Kerry.
Der Berliner Tagesspiegel war im dritten Quartal 2004 mit 177 Nennungen erstmals die meistzitierte Abonnement-Tageszeitung vor der Welt (174) und der Süddeutschen (165). Für die Analyse hat der MEDIEN TENOR vom 1. Juli bis 30. September 2004 insgesamt 9.310 Zitate in 37 deutschen Medien ausgewertet.
Das Landgericht Berlin hat am Donnerstag zum dritten Mal eine Einstweilige Verfügung gegen Herrn Prof. Dr. Klaus Merten (u.a. Gründer und Gesellschafter der Comdat Medienforschung GmbH) wegen dessen Äußerungen über die Medien Tenor GmbH erlassen. Es ist Merten danach u.a. untersagt weiter zu behaupten, daß die Ergebnisse der von ihm durchgeführten angeblichen 1:1-Nachanalyse der Ergebnisse des Mediendax 30 in krassem Widerspruch zu den Ergebnissen des Mediendax stünden.
Bonn: In der dritten und letzten Fernsehdebatte zwischen Präsident Bush und seinem Herausforderer Kerry konnten beide Kandidaten in der Schlußphase des US-Präsidentschaftswahlkampfes ihre Standpunkte deutlich machen. Das ergibt die Inhaltsanalyse der Sendung: Medien Tenor-Analysten haben sie zeitgleich daraufhin untersucht, welche Themen und Wertungen angesprochen wurden und was auf dem Bildschirm zu sehen war.
Bonn. Auch das zweite Rededuell zwischen Präsident George W. Bush und seinem Herausforderer John Kerry endete unentschieden. Medien Tenor Analysten haben die Fernsehsendung synchron daraufhin untersucht, welche Themen und Wertungen angesprochen wurden und was auf dem Bildschirm zu sehen war.
Bonn. In der Nacht zum Dienstag sind die ersten Umfragen in Amerika veröffentlicht worden, die über eine Datenbasis von mehr als 1000 Befragten verfügen. Sowohl das Pew Research Center for the People and the Press (PEW) als auch ABC/Washington Post melden, daß Kerry weiterhin in der Wahlabsicht der Amerikaner zurückliegt.
Spiegel-Online, WashingtonPost.com und C-Span werden erstmals die Medien Tenor-Parallelauswertung der TV-Debatte im US-Präsidentschaftswahlkampf heute nacht veröffentlichen. Synchron zur laufenden Ausstrahlung werden in New York 15 Analysten des unabhängigen internationalen Medienforschungsinstituts die Inhalte des weltweit mit Spannung erwarteten Rededuells zwischen Präsident George Bush und seinem Herausforderer John Kerry analysieren.
Eine zunehmende Verflachung der Berichterstattung über den US-Wahlkampf stellt eine aktuelle Studie des unabhängigen internationalen Medienforschungsinstitutes MedienTenor fest. „Die Berichterstattung im aktuellen US-Wahlkampf im Vergleich zu 2000 zeigt, daß Journalisten fast ausschließlich an der Inszenierung und nicht an der Vermittlung von Sachinformationen interessiert sind,“ analysierte Roland Schatz, Geschäftsführer von MedienTenor International, gestern in einem Vortrag auf Einladung des German Marshall Fund of the United States und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington.
Mit Verwunderung hat der Medien Tenor auf Kritik des ZDF reagiert. Das unabhängige Bonner Medien-Forschungsinstitut erinnert daran, daß sich die großangelegte, mit Gebühren finanzierte Werbekampagne des ZDF („Meist-zitiert“) zu Beginn des Jahres auf die systematischen Datenerhebungen des Medien Tenor berief.
Sperrfrist 23. September 2004, 20.00 h. Bonn. Deutschlands führende Medien in Sachen Reformthemen sind am Donnerstag Abend auf dem Petersberg bei Bonn mit dem "Reform Media Award" prämiert worden. Das unabhängige Medien-Forschungsinstitut „Medien Tenor" honorierte die Gewinner des Awards, der in Kooperation mit der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" ins Leben gerufen wurde.
Derzeit beste deutsche Tageszeitung in Sachen Vielfalt der Berichterstattung in den Politik- und Wirtschaftsressorts ist die „Süddeutsche Zeitung“. Das unabhängige Medien-Forschungsinstitut „Medien Tenor“ würdigte die SZ am Mittwoch abend auf dem Bonner Petersberg als „vielseitigste und detailgenauste Tageszeitung“. Untersucht wurden aus 1.157.357 Aussagen in den Politik- und Wirtschaftsteilen insgesamt zehn Qualitätskriterien im Zeitraum 1. Juli 2003 bis 30. Juni 2004. Preisträger der Auszeichnung in den Vorjahren waren die Frankfurter Allgemeine Zeitung (2002) und die Frankfurter Rundschau (2003).
Bonn. Derzeit beste deutsche Tageszeitung in Sachen Vielfalt der Berichterstattung in den Politik- und Wirtschaftsressorts ist die „Süddeutsche Zeitung“. Das unabhängige Medien-Forschungsinstitut „Medien Tenor“ würdigte die SZ am Mittwoch Abend auf dem Bonner Petersberg als „vielseitigste und detailgenauste Tageszeitung“.
London. Die meisten Medien der 25 EU-Staaten informierten ihr Publikum vor der Europawahl am 13. Juni nur unzureichend über Vorgänge in Brüssel, Straßburg oder Den Haag. Dort, wo viele Berichte in den Tageszeitungen bzw. TV-Nachrichten zu finden waren, ging das Volk stärker zur Wahlurne als in den Ländern, in denen die Wähler unterhalb der Wahrnehmungsschwelle mit der Tatsache konfrontiert wurden, daß die Wahlen zum größten multinationalen Parlament der Welt anstehen.
New York. Latinos, Afro-Amerikaner und Asiaten werden in den US-Medien immer noch im Sinne der alten Klischees dargestellt. Gewalt und Kriminalität bestimmen das Bild, dagegen tauchen Vertreter ethnischer Minderheiten selten als erfolgreiche Ärzte, Unternehmer oder Sportler in den amerikanischen Meinungsführermedien auf. Auf der Jahrestagung der amerikanischen Society of Professional Journalism (SPJ) stellte Roland Schatz, Geschäftsführer von Media Tenor International, die aktuelle Analyse aller Beiträge vor, die im Zeitraum 1.Januar 2002 bis 31. August 2004 in den Hauptnachrichtenprogrammen von ABC, CBS und NBC sowie den Illustrierten Newsweek und Time erschienen sind.
„ARD und ZDF müssen sich stärker auf ihren Grundversorgungsauftrag konzentrieren“, fordert das internationale Medienforschungsinstitut „Medien Tenor“ in Bonn. Geschäftsführer Wolfgang Stock: „Die öffentlich-rechtlichen Sender sind verpflichtet, gerade in ihren Nachrichten „harte Fakten“ statt Quotenbringer zu senden.“
Negativismus prägt die Berichterstattung über die EU in den deutschen Meinungsführermedien. Wie eine aktuelle Studie des MEDIEN TENOR zeigt, haben europäische Angelegenheiten nur dann eine Chance in den Medien stärker berücksichtigt zu werden, wenn deutsche Politiker die EU thematisieren oder sich die Europapolitik direkt auf die nationale politische Diskussion auswirkt.
Negativismus prägt die Berichterstattung über die EU in den deutschen Meinungsführermedien. Wie eine aktuelle Studie des MEDIEN TENOR zeigt, haben europäische Angelegenheiten nur dann eine Chance in den Medien stärker berücksichtigt zu werden, wenn deutsche Politiker die EU thematisieren oder sich die Europapolitik direkt auf die nationale politische Diskussion auswirkt.
Oskar Lafontaine hat im Rahmen der öffentlichen Kontroversen um Hartz IV mehr Aufmerksamkeit in den deutschen Meinungsführermedien erhalten als der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering. Eine aktuelle Studie des MEDIEN TENOR zeigt, daß der ehemalige Bundesfinanzminister nach Bundeskanzler Schröder und Wirtschaftsminister Clement sogar der am häufigsten genannte SPD-Politiker ist.
Bonn, 14.08.2003: Die Berichterstattung, die sich an den politischen Realitäten zu orientieren vorgibt, verschiebt sie in Wirklichkeit – in die falsche Richtung. Die Analyse des Medienbildes von Regierung, Opposition und Parlament in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zeigt das deutlich. Die Regierung ist ob ihrer vermeintlichen bundespolitischen Machtposition in der Berichterstattung omnipräsent.
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehnachrichten verschieben ihre Berichterstattung während sportlicher Großereignisse immer stärker zugunsten des Sports. Wichtige Themen wie beispielsweise die Europawahl oder die Diskussion um „Hartz IV“ wurden bereits im Vorfeld der EURO 2004 durch den Fußball in den Hintergrund gedrängt: „Obwohl die Fußball-Europameisterschaft erst am 12. Juni, also einen Tag vor der Europawahl, gestartet wurde, erhielt „König Fußball“ in der gesamten Woche vor der Wahl (7. – 13. Juni 2004) die 3,6-fache Präsenz im Vergleich zu den Europathemen, obgleich das Thema Europa mit der Wahl und dem Verfassungsvertrag höchst aktuell war“, monierte Stock.
Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe (S. 72) korrekt über den Rechtsstreit zwischen Professor Merten und dem Medien Tenor. In der Kürze der Darstellung wird allerdings nicht deutlich, daß der Medien Tenor bereits eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin gegen Merten erwirken konnte (Landgericht Berlin 102 O 114/04).
Angela Merkel gehört als einzige Frau zu den 20 meistkarikierten Politikern im ersten Halbjahr 2004. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Bonner Forschungsinstitutes Medien Tenor. Die CDU-Vorsitzende wurde von den Zeichnern der Meinungsführermedien 54 mal aufgegriffen und nimmt damit im Ranking die zweite Position hinter Bundeskanzler Gerhard Schröder ein, der allerdings mit 127 Karikaturen deutlich an der Spitze liegt.
Die Tageszeitung DIE WELT ist im ersten Halbjahr 2004 erstmals seit Erhebung des regelmäßigen MEDIEN TENOR Zitate-Ranking mit 321 Nennungen die meistzitierte Qualitäts-Tageszeitung vor der Süddeutschen Zeitung (294) und der Berliner Zeitung (288). Für die Analyse hat der MEDIEN TENOR vom 1. Januar bis 30. Juni diesen Jahres 11.713 Zitate in 37 deutschen Medien ausgewertet.
Im aktuellen MEDIEN TENOR Zitateranking belegt der SPIEGEL mit 624 Zitaten Platz eins, gefolgt von der BILD-Zeitung mit 295 Zitaten auf Platz zwei und dem FOCUS mit 267 Zitaten auf Platz drei.
Tony Blair wird in den deutschen TV-Nachrichten negativer dargestellt als US-Präsidenten George Bush. Dies zeigt eine Langzeitanalyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstituts MEDIEN TENOR, die heute bei der Foreign Press Association in London einem Fachpublikum vorgestellt wurde.
Im Juni 2004 ist die Berichterstattung über die Sozialdemokraten so negativ wie noch nie zuvor in diesem Jahr. Jede fünfte Aussage über die Partei oder ihre führenden Politiker war negativ. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIEN TENOR. "Die Niederlagen vom 'Superwahlsonntag' haben die mediale Trendwende verhindert," berichtet Markus Rettich, Politikchef des MEDIEN TENOR.
Die wirkliche Entwicklung der Kriminalität wird weder von der Politik noch von den Medien richtig wiedergegeben. Die realen Anteile der verschiedenen Delikte von Bestechung bis Mord werden in der öffentlichen Debatte verzerrt. Eine Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIENTENOR zeigt, daß sich bedeutsame Änderungen in der Zahl der Delikte nicht in der Berichterstattung niederschlagen.
Die Fernsehnachrichten in Deutschland informieren nur unzureichend über die veränderte Rolle der erweiterten NATO. Dies zeigt eine Analyse aus dem aktuellen Forschungsberichts des Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIEN TENOR. „Über die Anfang April 2004 vollzogene größte Erweiterung in der Geschichte des Bündnisses sind die deutschen Fernsehzuschauer kaum informiert worden,“ erläutert Wolfgang Stock, Chefredakteur des MEDIEN TENOR.
Immer schlechter wird das Medien-Image der deutschen Automobilhersteller VW und DaimlerChrysler, immer besser das der japanischen und südkoreanischen Konkurrenz. Dies zeigt eine Analyse aus dem aktuellen Forschungsbericht des Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIEN TENOR.
Werder Bremen dominiert die Konkurrenz auch im Medien-Image. Der frischgebackene Deutsche Meister und Pokalsieger erhielt in der abgelaufenen Saison die mit Abstand beste Berichterstattung der 18 Erstligisten. Mit einem Positivsaldo von 57,9 % lagen die Hanseaten deutlich vor dem VfB Stuttgart (39,3 %), dem VfL Bochum (27,9 %), Bayer Leverkusen (23,5 %) und Schalke 04 (9,6 %).
Die Berichterstattung in den US-amerikanischen TV-Hauptnachrichten ist entscheidend für die öffentliche Wahl-Chancen im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIEN TENOR. „John Kerry ist ein Paradebeispiel, wie die Berichterstattung der Fernseh-Nachrichten einen Außenseiter wie Kerry zum Favoriten im Kandidatenrennen der Demokratischen Partei gemacht haben,“ sagte Roland Schatz, Geschäftsführer des MEDIEN TENOR, auf der Konferenz der International Communication Association (ICA) in New Orleans.
Horst Köhler liegt in der Berichterstattung zur anstehende Bundespräsidentenwahl in der Medienpräsenz vorne, seine Konkurrentin Gesine Schwan in der Mediengunst. Damit bleibt der seit Bekanntgabe der Kandidaten zu verzeichnende Trend unverändert. "Horst Köhler bekommt weiterhin etwa doppelt soviel, Gesine Schwan dafür die wesentlich freundlichere Berichterstattung", analysiert Markus Rettich, Politik-Chef des MEDIEN TENOR.
Vor der Bundespräsidentenwahl am 23. Mai bleiben die deutschen Meinungsführer-Medien in ihrer Berichterstattung weiter an der Oberfläche: Persönlichkeit und Auftreten der beiden Kandidaten stehen im Vordergrund, dagegen werden die Sachpositionen seltener angesprochen. "Die Menschen erhalten zu wenig Informationen, für was Horst Köhler und Gesine Schwan stehen" analysiert Markus Rettich, Politik-Chef des MEDIEN TENOR.
Die fünf Bewerberstädte mit der stärksten internationalen Medienpräsenz haben den Status "candidate city" erreicht. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIEN TENOR. Untersucht wurde dabei die Berichterstattung über die Kandidatenstädte in den wichtigsten TV-Nachrichtenformaten in Deutschland, Großbritannien, den USA und Südafrika.
Die Stadt Leipzig findet im Vergleich zu den Konkurrenten um die Austragung der Olympischen Spiele 2012 in den internationalen Medien kaum Beachtung. Dies zeigt eine aktuelle MEDIEN TENOR-Analyse. „Leipzig erhielt zwar in den nationalen Medien starke Präsenz, dafür ist der Blick über die Landesgrenzen ernüchternd,“ so Wolfgang Stock, geschäftsführender Chefredakteur des MEDIEN TENOR.
Bonn. Transparenz bei den Vorstandsbezügen hat unmittelbar positive Auswirkungen auf die Unternehmensberichterstattung zum Thema Entlohnung von Managern. Eine Analyse des MEDIEN TENOR zeigt, daß es sehr wohl Unterschiede in der Berichterstattung gibt, wenn es um die Veröffentlichung von Vorstandsgehältern geht.
Bonn. Kinder und Jugendliche werden in den Medien zunehmend als Kriminelle dargestellt. Vor allem seit 2003 hat in den deutschen Meinungsführer-Medien die negative Darstellung von Kindern und Jugendlichen stark zugenommen. Familienpolitik wird trotz der dramatischen demographischen Entwicklung von der Medien-Agenda weitgehend ausgeblendet, während straffällig gewordene Kinder und Jugendliche die Schlagzeilen prägen.
Bonn. Das Angebot der öffentlich-rechtlichen Fernsehnachrichten und Magazinsendungen rechtfertigt keine Erhöhung der Rundfunkgebühren. „Die Menschen wurden auch in den Jahren 2002 bis 2004 zu selten mit Informationen versorgt, die dem Rundfunkstaatsvertrag in den Kriterien Vielfalt und umfassende Darstellung des politischen Geschehens entsprechen,“ so Prof. Wolfgang Stock, Geschäftsführer des Bonner Medienforschungsinstitutes MEDIEN TENOR.
Bonn. Zum ersten Mal seit Erhebung des regelmäßigen MEDIEN TENOR-Zitate-Rankings hat mit dem Handelsblatt ein Wirtschaftstitel den Sprung unter die Top 10 der meistzitierten Medien in Deutschland gebracht. "Diesen Erfolg allein mit den herausragenden Ereignissen – Mannesmann-Prozeß und Übernahmepoker um Aventis – erklären zu wollen, greift zu kurz, da auch in den vergangenen Jahren immer wieder Sensationen im Wirtschaftsleben zu verkünden waren", so Prof. Wolfgang Stock, Geschäftsführer des MEDIEN TENOR.
Bonn. Am 1. Mai wird die EU um zehn Staaten erweitert. Der Beitritt dieser Länder spielt in den deutschen Medien nur eine untergeordnete Rolle und wird zumeist auf die wirtschaftliche Konkurrenz durch billige Arbeitskräfte reduziert. Bei einer solchen Berichterstattung ist es wenig verwunderlich, daß die Mittel- und Osteuropäischen Staaten eher als Bedrohung denn als Chance für wirtschaftliche Prosperität und die europäische Integration wahrgenommen werden.
Bonn. „Irreführung der Öffentlichkeit“ wirft MEDIEN TENOR dem ZDF vor. Im Gegensatz zur Mainzer Werbeaussage „meist zitiert“ lägen „heute“ und „heute journal“ in puncto Zitate regelmäßig deutlich hinter der ARD-Konkurrenz. „Zumindest wenn es um die Qualifikation der meist-zitierten Nachrichten geht, sprechen die vom MEDIEN TENOR ermittelten Fakten eine andere Sprache“, so Wolfgang Stock, geschäftsführender Chefredakteur des unabhängigen Bonner Forschungsinstitutes MEDIEN TENOR.
Bonn. Franz Müntefering ist in den deutschen Meinungsführermedien drastisch kritischer dargestellt worden, seit er für das Amt des SPD-Parteivorsitzenden vorgeschlagen wurde. Dies zeigt eine aktuelle Analyse des unabhängigen Bonner Forschungsinstituts MEDIEN TENOR zum Medien-Image der Sozialdemokraten vor dem anstehenden Sonderparteitag in Berlin. „Der Anteil positiver Berichterstattung über Franz Müntefering hat sich in den ersten Wochen nach dem angekündigten Führungswechsel drastisch reduziert”, so Markus Rettich, Politikchef des MEDIEN TENOR.
Bonn. „Die Medien sollten viel stärker Entwicklungen aufgreifen, in denen der Osten Vorreiter für das Aufbrechen institutioneller Verkrustungen geworden ist.“ Dies fordert der Konjunkturchef des IW Halle, Dr. Udo Ludwig, in einem Interview mit dem MEDIEN TENOR-Forschungsbericht (März-Ausgabe).
Bonn. Über die politischen Positionen der Opposition auf den Themenfeldern Arbeitsmarkt, Haushalt, Steuern, Gesundheit und Rente ist im vergangenen Februar, parallel zum allgemeinen Rückgang der Reformberichterstattung, wesentlich weniger berichtet worden. "Die anteilige Berichterstattung über die Positionen der Union hat sich von Januar auf Februar 2004 glatt halbiert", so Markus Rettich, Politikchef des MEDIEN TENOR.
Bonn. Deutlich oberhalb der Wahrnehmungsschwelle haben die deutschen und internationalen Meinungsführermedien dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank AG, Dr. Josef Ackermann, ihre Bewertung seines Auftrittes vor dem Düsseldorfer Gericht ins Stammbuch diktiert: "Arrogant" lauteten noch die diplomatischen Kommentare. In den Schweizer Sonntagsmedien wurden seitenlange Psychoprofile gedruckt, warum ihr Landsmann glaube, die Regeln der Kommunikation sowie der Bildersprache ignorieren zu können.
Bonn. Die Berichterstattung der deutschen Medien über Unternehmen im nordamerikanischen Wirtschaftsraum hat erstmals seit über zwei Jahren wieder ein ausgewogenes Niveau erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom unabhängigen Forschungsinstitut MEDIEN TENOR durchgeführte Langzeitanalyse der Wirtschaftsberichterstattung in den deutschen Meinungsführermedien.
Bonn. Berliner Zeitung und Focus haben im vergangenen Jahr mit jeweils 22,1 Prozent an der Gesamtpolitikberichterstattung ihren Lesern den höchsten Anteil an Informationen über die Reformthemen – Arbeitsmarkt, Haushalt, Steuern, Rente und Gesundheit – geboten. Knapp dahinter liegen BamS, Süddeutsche Zeitung, BILD, FAZ und die WELT.
Bonn. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat im vergangenen Jahr den geringsten Anteil zustimmender Aussagen seit seiner Amtsübernahme im Oktober 1998 erreicht. Dies zeigt die aktuelle MEDIEN TENOR-Studie zum Medienbild der führenden deutschen Politiker im Jahr 2003. „Aus dem Regierungslager schnitten nur noch Hans Eichel, Manfred Stolpe, Olaf Scholz und auf Landesebene Heide Simonis schlechter ab“, so Markus Rettich, Ressortleiter Politik beim MEDIEN TENOR.
Bonn. Die Wechselwirkung zwischen Themensetzung (Agenda Setting) der Medien und Problemwahrnehmung der Bevölkerung belegt eine neue Studie des Bonner Forschungsinstitutes MEDIEN TENOR. Die vergleichende Analyse der Berichterstattung der beiden Meinungsführer-Medien BILD-Zeitung und SPIEGEL mit den regelmäßigen Erhebungen der Forschungsgruppe Wahlen veranschaulicht die Korrelation zwischen Agenda Setting der Medien und Bevölkerungsmeinung.
Bonn. Howard Deans Präsidentschafts-Kandidatur war bereits in der letzten Woche gescheitert: Die Hauptabendnachrichten der US-Sender hatten ihn fast ignoriert. "In der Medienpräsenz ist Dean -- bildlich gesprochen -- vom Journalistischen Erdboden verschluckt worden", so Markus Rettich, Politikchef beim Forschungsinstitut MEDIEN TENOR.
Bonn. Die Kampagne-Vorwürfe des Kanzlers gegen die BILD-Zeitung und Die Welt werden durch die kontinuierliche und umfassende Medienanalyse nicht gedeckt. Das zeigt die aktuelle Studie des unabhängigen Bonner Forschungsinstituts MEDIEN TENOR. Sowohl in der Berichterstattung über den Kanzler im gesamten Jahr 2003, wie auch aktuell, nach vollzogenem Führungswechsel in der SPD, bewerteten die beiden Springer-Blätter Gerhard Schröder weniger kritisch als linksliberale Leitmedien.
New York. Im Januar hat sich das Rennen um die Nominierung des Demokratischen Präsidentschaftskandidaten völlig verändert. Nach seinem Sieg bei den Vorwahlen in Iowa erhoben die US-Medien Senator John Kerry zum neuen und unangefochtenen Favoriten. Die MEDIEN TENOR-Analyse der US-Berichterstattung im Januar zeigt nun erstmals die genaue Entwicklung dieses Medienschubs. "Mit einem solchen Rückenwind hat es Kerry wesentlich leichter, in den Vorwahlen Anhänger zu gewinnen", so Markus Rettich, Politikchef beim Forschungsinstitut MedienTenor.
Bonn. Der Schritt Gerhard Schröders war, bei nüchterner Betrachtung der schwierigen Situation der SPD, die einzig richtige Konsequenz: Noch nie hatte Bundeskanzler Schröder ein so schlechtes Medien-Image wie 2003, und kein SPD-Politiker wird von den Medien derzeit positiver wahrgenommen als Franz Müntefering.
New York. Medienschub für Senator John Kerry nach der Wahl in New Hampshire. Der fast schon traditionelle Medienschub für den Sieger der frühen Vorausscheidungen zur US-Präsidentschaftsewahl kommt dem Senator aus Massachusetts zugute. Das hat die Medien Tenor-Analyse der Hauptabend-Nachrichten der US-Sender ABC, NBC und CBS ergeben.
Brüssel. Mit ihrer Nachrichten-Auswahl über die Ereignisse im Mittleren Osten im allgemeinen und über Israel im besonderen tragen die internationalen Medien nicht zu einem besseren Verständnis zur Lage in den Krisenregionen bei. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitanalyse des Medien Tenor, die Roland Schatz anläßlich einer Konferenz des German Marshall Funds in Brüssel zur Debatte über die Grundlagen des Antisemitismus vorstellte.
New York. Reagierte das US-Fernsehen einerseits überrascht auf die Niederlage Howard Deans in Iowa, so könnten die Medien doch andererseits mit ausschlaggebend für die Niederlage des "Favoriten" der Demokratischen Kandidatenfindung gewesen sein. Die wöchentlich erscheinende Analyse von MEDIENTENOR über die innenpolitische Berichterstattung in den USA zeigt für die Woche bis zur Vorwahlentscheidung in Iowa, dass der Anteil positiver Berichterstattung zu Dean von beinahe 40 Prozent in der zweiten Januarwoche 2004 auf nur noch 18 Prozent für die Tage vom 19. – 22. Januar 2004 gesunken ist.
Chef der Deutschen Bank mit der schlechtesten Gesamtdarstellung 2003 Davos. Der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann führt seine Bank ohne Not in eine schwere Imagekrise. Mitarbeiter wie Kunden sind seit 2002 überwiegend mit einem Thema über die Medien informiert worden: die diversen Streitigkeiten vor Gericht.
Medienpreis an Kofi Annan muß intensivere Berichterstattung folgen Davos. Nach einer neuen MedienTenor-Studie, die Prof. Dr. Wolfgang Stock, geschäftsführender Chefredakteur des MedienTenor, heute in Davos vorstellt, bewegt sich die Berichterstattung über Kofi Annan bzw. über die UNO im Fernsehen international unterhalb der Wahrnehmungsschwelle.
Davos. Berichterstattung mit wenig Substanz. Politik als Sportwettkampf: Wenn die Demokratischen Wähler in Iowa um ihre Entscheidung ringen, wer im November demokratischer Herausforderer von Präsident George W. Bush werden könnte, dürfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen die Fernsehzuschauer draußen in den USA überraschen. Die im ganzen Land ausgestrahlten Hauptabend-Nachrichten der drei großen Fernsehsender ABC, NBC und CBS haben sich nämlich vorher vor allem mit dem vermeintlichen Spitzenreiter Howard Dean beschäftigt.
Weltwirtschafts-Forum Davos. Trotz einer der positivsten Bilanzen und Entwicklungen aller Beitrittskandidaten spielt Estland in der deutschen Berichterstattung über die EU-Beitrittsländer so gut wie keine Rolle. Polen und Tschechien bestimmen mit jeweils 29,4 und 29 Prozent die Agenda, den Rest muss man nach einer aktuellen Studie von MedienTenor mit der Lupe suchen.
Im aktuellen MEDIEN TENOR Zitate-Ranking des Jahres 2003 hat der SPIEGEL mit 1.661 Zitaten Platz eins verteidigen können, gefolgt von der BILD-Zeitung mit 953 Zitaten auf Platz zwei und dem FOCUS mit 767 Zitaten auf Platz drei.
Washington. Die Darstellung der Ereignisse im Irak ist im deutschen Fernsehen im Dezember auf einem Tiefpunkt angekommen. Dies präsentiert Roland Schatz, Leiter des internationalen Media Tenor auf einer transatlantischen Konferenz in Washington. "Solange die deutschen TV-Journalisten nicht wieder zu ihrer eigentlichen Aufgabe, der unparteiischen Auswahl und Darstellung von Nachrichten zurückfinden, wird sich die aufgeputschte Stimmung nicht beruhigen", so Schatz.
sind langwierige und anstrengende Ochsentouren, und während einige Kandidaten deutlich zugelegt bzw. ihr Ansehen und Image konsolidiert haben, sind die anderen aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden.
Außerordentliche Kommunikationschancen bieten sich im Interview: Nicht einmal 9% aller Passagen über DAX-Unternehmen in den Interviews der tonangebenden deutschen Medien enthielten in den vergangenen 22 Monaten einen kritischen Tenor, aber über 20% zeichneten ein freundliches Bild. In den anderen Stilformen war die Tendenz genau entgegengesetzt:
Das Bonner Medienforschungsinstitut, MEDIEN TENOR, hat den Hauptnachrichten-Formaten der öffentlich-rechtlichen wie auch der privaten Sender in diesem Jahr keinen Preis für Vielfalt in der Berichterstattung verliehen. Drei Gründe waren ausschlaggebend:
„Wir sind nicht nur traurig, sondern entsetzt.“ Mit dieser Erklärung reagierte die israelische EU-Mission in Brüssel auf eine Anfang November veröffentlichte Eurobarometer-Studie: Von 7.515 EU-Bürgern, die für die Eurobarometer-Studie befragt wurden, gaben 59% an, Israel sei eine Bedrohung für den Weltfrieden. In Deutschland waren es sogar 65%. Selbst Staaten wie Nordkorea oder der Iran schienen den Befragten weniger gefährlich zu sein.
Liebling der Journalisten bei der Wirtschaftsberichterstattung sind in diesem Jahr Banken mit ca. 27.500 Passagen. Die Chemie- und Pharmabranche belegt mit ca.12.000 Passagen den 6. Platz im Branchenranking. Das Bonner Medienforschungsinstitut, MEDIEN TENOR, analysierte im Zeitraum vom 1. Januar 2003 bis zum 30. September 2003 alle Passagen (mind. 5 Zeilen/Sek.) über Chemie- oder Pharmaunternehmen in 18 Publikums- und drei Wirtschaftsmedien.
Altbundeskanzler Helmut Schmidt wies im Nachgang zur Deutschen Einheit auf den wenig ausgeprägten Optimismus und die mangelnde Eigenverantwortung in den neuen Bundesländern hin. Sein Beitrag löste leider nicht die überfällige Debatte zur Bilanz von 13 Jahren gemeinsamen (Nicht-)Handeln in Ost- und Westdeutschland aus.
Bereits bei den US-Präsidentenwahlen 2000 war festzustellen, daß das Internet im Wahlkampf eine stärkere Rolle spielte als je zuvor. Da die Nutzung und Verbreitung des Netzes seitdem zugenommen hat, wird bei der Wahl 2004 noch eine Stärkung dieses Trends erwartet.
Deutsche Automobilhersteller sind stolz auf die weltweit gelobte Qualität ihrer Produkte. In diesem Jahr wurden jedoch einige Studien veröffentlicht, die den Ruf der deutschen Autos als zuverlässige Weg- und Straßengefährten in Frage stellen. Fast jeder Kommentar zur Internationalen Automobilausstellung in diesem Herbst mündete in der Aufforderung, daß die deutschen Hersteller dieses Problem in Angriff nehmen sollten.
Journalisten beanspruchen in der Regel für sich, der Nachrichtenlage des Tages möglichst schnell, umfassend und akkurat zu folgen. Doch gleichzeitig hat die Journalismusforschung gezeigt, daß Journalisten nach Auswahlkriterien für Nachrichten vorgehen, die bestimmten Themen in der Berichterstattung eine überdurchschnittliche Präsenz verschaffen, während zahlreiche andere Aspekte kaum den Weg ins gedruckte Blatt oder den gesendeten Beitrag schaffen.
Marken sind in den Köpfen der Menschen verankerte Bilder von Produkten oder Dienstleistungen. Sie umfassen nicht nur den funktionalen Produktnutzen, sondern auch Prestigewerte oder Vorstellungen über die Qualität. Den Herstellern und Händlern bringen die Markenprodukte damit in der Regel einen höheren Umsatz und Ertrag als sogenannte No-Name-Produkte.
MEDIEN TENOR untersuchte im Zeitraum 01/2002 - 10/2003 die Zukunftserwartungen der DAX 30 - Unternehmen. Nicht so düster wie vor einem Jahr – aber auch noch nicht freundlich, so sahen die Medien im Oktober die Zukunftsaussichten der DAX 30. Verunsicherung prägt zur Zeit die Berichterstattung über die wirtschaftliche Lage in den kommenden Jahren und die Zukunftserwartungen der Unternehmen.
Praktisch unbemerkt ist Ende des vergangenen Monats ein kleines Jubiläum verstrichen: Zum ersten Mal jährte sich die Rückkehr der Realität nach Deutschland. Alles war nach der Bundestagswahl am 22. September 2002 plötzlich anders geworden. Flut-Solidarität, Kriegsangst und Aufholjagd der SPD in den Umfragen – jene Themen, welche die Endphase des Wahlkampfs bestimmt hatten, waren plötzlich wie weggeblasen.
Bonn.14. Oktober 2003 - Frauen spielen bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern keine Rolle. Nicht nur in der Politik- und Wirtschaftsberichterstattung wird dem weiblichen Geschlecht in den TV-Nachrichten wie auch TV-Magazinen ein Anteil von unter 20% zugestanden.
Elke Heidenreich zeigt dem großem Papst Marcel Reich-Ranicki, wer mehr im Lande bewegt: Hatten Bücher, die im Literarischen Quartett besprochen wurden, in den Folgetagen Hochkonjunktur, so erleben jetzt die Verlage eine neue Dimension.
Im Oktober kommt die Verlagsbranche zur Leistungsschau nach Frankfurt. In den letzten Jahren dominierte dort das Jammern. Die Medien folgten dieser Tonsetzung in Moll. 2003 scheint der Trend – zumindest in der Berichterstattung – gedreht. Zeit für einen Zwischenbericht über die Qualität der Informationskompetenz zur Einschätzung der eigenen Lage.
„Die intensive Beobachtung des Rechtsradikalismus und des Antisemitismus darf nicht nachlassen.“ Dies forderte Paul Spiegel, nachdem bekannt wurde, daß Rechtsextremisten einen Sprengstoffanschlag auf die Grundsteinlegung der neuen Münchener Synagoge geplant hatten
Die Titelseiten der Tageszeitungen und Wochenmedien sind im 13. Jahr des Zusammenbruchs der DDR voll mit Berichten über die Auftragsmörder der SED. Während das deutsche Publikum also Lesen kann, daß XY tatsächlich durch Auftrag durch das Mielke-Ministerium ermordet wurde, zelebriert seine Spitzensportlerkollegin und ehemalige Funktionsträgerin der DDR, Katharina Witt zur Primetime auf RTL im verfassungsrechtlich verbotenen FDJ-Shirt die Ostalgie.
Ihre Spitzenplätze unter den meistzitierten Medien haben die beiden Nachrichtenmagazine SPIEGEL und FOCUS jüngst zum wiederholten Male unter Beweis gestellt. Im aktuellen MEDIEN TENOR-Zitateranking belegten sie den ersten bzw. den dritten Rang (vgl. Forschungsbericht Nr. 134 – Juli 2003). SPIEGEL und FOCUS setzen bei ihren zitierten Quellen in der Wirtschaftsberichterstattung primär auf deutsche Tageszeitungen: Die BILD-Zeitung nimmt den Spitzenplatz ein.
Bonn, 9. September 2003 – Die Verantwortlichen von ARD und ZDF reduzieren die politische Berichterstattung in ihren TV-Magazinen genauso wie in den Hauptnachrichten-Sendungen auf wenige Köpfe und grenzen damit gesellschaftlich relevante Themen und Meinungen kontinuierlich aus. Auf die lückenhafte Berichterstattung in den Hauptnachrichten hingewiesen, verweisen die Programm-Verantwortlichen immer auf ihre Magazinformate.
Bonn, 8. September 2003 – Mit dem Aufschwung an der Börse ist auch die Diskussion über Unternehmen in den Foren und Newsgroups optimistischer geworden. Sowohl die wirtschaftliche Lage als auch die deutschen Unternehmen wurden im Sommer deutlich positiver dargestellt als noch in den Frühlingsmonaten. In der Newsgroup de.etc.finanz.boerse.misc – die vom MEDIEN TENOR seit dem Frühjahr kontinuierlich analysiert wird – ist dies auch zu erkennen.
Bonn, 5. September 2003 - TV-Sender konnten diesseits und jenseits des Atlantiks nicht oft genug die Sequenzen von den Horror-Bildern des implodierenden World-Trade-Centers zeigen. Besonders pervers Veranlagte verzichteten in der Nacht nach dem Terror-Anschlag auf den Text und ließen Musik im Hintergrund laufen, während in Endlosschleife immer wieder den Zuschauern die Flugzeuge gezeigt wurden, wie sie in die beiden Wolkenkratzer rasten.
Bonn, 5. September 2003 – In der jährlichen Sommer-Umfrage des Bonner Instituts für Medienanalysen, MEDIEN TENOR, interviewten die Researcher wieder 84 Wirtschaftsjournalisten im Hinblick auf die Kommunikation mit Unternehmen sowie deren Wahrnehmung. Auch diesmal wurden die Journalisten gefragt, welche Unternehmen ihnen im vergangenen Halbjahr als besonders erfolgreich bzw. als besonders mangelhaft aufgefallen sei: "Im Autosektor gab es bei den Gewinnern im Vergleich zum Winter 2002 nichts Neues.
Journalisten berichten aktuell: über den dauerhaften Refomstau in Deutschland, die lahmende Weltkonjunktur, terroristische Attentate, Börsenturbulenzen ... Welche Kriterien spielen für die Themenauswahl und den Tenor ihrer Berichterstattung eine Rolle, in welcher Weise beeinflussen sie durch Ihre Berichterstattung das Meinungsklima? Das Bonner Institut für Medienforschung, MEDIEN TENOR, wertet seit Jahren die deutsche und internationale Berichterstattung vor diesem Hintergrund wissenschaftlich aus.
Bonn, 06. August 2003: Die Frage nach der Grundversorgung und Qualität der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender wird angesichts der Untersuchungen im Fall von BBC und der Diskussion um die hohen Gebühren für die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga gerade wieder häufiger gestellt. Seit Januar 2003 analysiert der MEDIEN TENOR neben den Hauptnachrichten-Sendungen von ARD, ZDF und den Privaten nun auch kontinuierlich und umfassend die Magazin-Formate der Öffentlich-Rechtlichen.
Bonn, 18.Juli 2003 Der Wolfsburger Oberbürgermeister Rolf Schnellecke war sich bei der Bekanntgabe, die Stadt zur Einführung des Golf V für sechs Wochen in Golfsburg umzunennen, der Medienwirkung sehr bewusst. Der vom VW-Konzern finanziell stark unterstützte Fußballbundesligist VfL Wolfsburg dagegen kann wohl nicht unter dem neuen Namen auflaufen, so die Aussage von Dr. Kurt Rippholz, dem Leiter der Öffentlichkeitsarbeit beim VfL gegenüber dem MEDIEN TENOR.
Noch vor einigen Jahren lehrten TV Magazine wie Report und Panorama den Mächtigen des Landes das Zittern. Im Wochentakt gab es neue Enthüllungen, es wurden getroffene oder verschobene Entscheidungen unter die Lupe genommen und den Machern auf die Finger geschaut. Wer in den Magazinen nicht präsent
Bonn: 04. Juli 2003 Der MEDIEN TENOR hat seit Beginn des Jahres in 24 tonangebenden Medien, 13.778 Aussagen von und über Hans Eichel analysiert. Fazit: Hans Eichel weht der Wind ins Gesicht. Die Berichterstattung wird immer kritischer. Unter den ausgewerteten Medien gibt es nicht ein einziges, in dem Hans Eichel zwischen Januar und Mai 2003 per Saldo positiv bewertet wurde.
Bonn, 27. Juni 2003 Deutschland befindet sich in der Krise – Politiker entwickeln ein Konzept nach dem anderen, auf der fieberhaften Suche nach dem goldenen Weg zum Aufschwung. Fraglich ist allerdings, ob die Vorschläge der Regierung zur Bevölkerung durchdringen. Denn nur dann kann der so vehement geforderte positive „Ruck" durch Deutschland gehen.
Der zweite Irak-Krieg hat ein Thema kurzfristig von der Medienagenda verdrängt: Quo vadis Israel? Doch nicht zuletzt der Gipfel in Jordanien sowie die darauf folgenden Gewalttaten haben den Nahen Osten wieder rein qualitativ in das Zentrum des Medieninteresses gerückt.Doch warum erhalten die Zuschauer in Amerika, Deutschland und England mengenmäßig mehr Informationen über Israel als über China, Rußland oder gar Europa?
Bonn, 19. Juni 2003. Der Chefredakteur der BILD am SONNTAG, Claus Strunz, hat sich zufrieden über die Entwicklung von BILD am SONNTAG geäußert und die Axel Springer AG als "modernsten Verlag Deutschlands" bezeichnet. Strunz sagte in einem Interview mit dem Bonner Forschungsinstitut MEDIEN TENOR: "In der Tat gibt es bei BILD am SONNTAG zur Zeit nur gute Nachrichten.
Bonn 17. Juni 2003. Auch wenn zum 50. Jahrestag des Aufstandes gegen das kommunistische Willkürregime die Sonntagsreden und Sonntagsberichte ihren Platz in den Medien finden werden: Die Darstellung der eigenen, unmittelbaren Geschichte wird von den Meinungsführermedien mehr und mehr zurückgedrängt, berichtet das Bonner Forschungsinstitut MEDIEN TENOR in seiner aktuellen Ausgabe.
Bonn. Der SPIEGEL bleibt weiterhin Leitorgan Nr.1 für die Meinungsführermedien in Deutschland. Mit insgesamt 1209 Zitaten konnte die Redaktion um Stefan Aust die meisten Themen setzen. Der Chefredakteur des SPIEGEL begründet im MEDIEN TENOR- Interview diesen Erfolg mit der Recherchekompetenz seines Hauses sowie mit der Bereitschaft, sich auf jenseits des Mainstreams um Geschichten zu kümmern, die nicht auf der Berliner Agenda stehen:
Nach der Wahl machte das Wort vom Wahlbetrug die Runde. Doch auf der Anklagebank sehen alle nur die Politiker. Doch was ist mit denjenigen, die im Auftrag des Souveräns dafür zu sorgen haben, dass der Bürger anhand solider Informationen seine Entscheidung treffen kann?
Bonn, 22. September 2002. Die Berichterstattung der letzten sechs Wochen haben nicht ausgereicht, um die Stimmung bei den Wählern noch einmal zugunsten des Kanzlers zu beeinflussen. Über acht Monate hatten die deutschen überregionalen Medien von BILD bis zu TAZ , vom SPIEGEL bis zum RHEINISCHEN MERKUR, von RTL-AKTUELL bis zum ZDF-HEUTE den Deutschen die Krisen am Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, bei der Integration von Ausländern etc. so beharrlich den Deutschen in Erinnerung gehalten, dass die vorübergehende Ablenkung durch die Elbe-Fluten sowie die Bedrohung durch einen Krieg am Golf nicht die Wähler nachhaltig ablenken konnten
Bonn, 19. September 2002. Das einzige Medium, das im Untersuchungszeitraum 1. April bis 15. September am deutlichsten pro-SPD berichtete, war die TAZ. Selbst SÜDDEUTSCHE ZEITUNG und FRANKFURTER RUNDSCHAU haben es insgesamt an medialem Rückenwind für den Kanzler mangeln lassen: Ebenso wie STERN, SPIEGEL, DIE ZEIT und die TAGESTHEMEN zeigten sie sich besonders als Freunde der Grünen.
Bonn, 18. September 2002.Wer es am besten versteht, auf die von den Politikern nicht oder nur bedingt beeinflussbaren Geschehnisse, wie etwa die Flutkatastrophe oder auch die Bonusmeilen-Affären, zu reagieren, wird am 22. September möglicherweise die entscheidenden Prozentpunkte vorn liegen.
Bonn, 17. September 2002. Die Financial Times Deutschland ist mit ihrer gestern veröffentlichten Wahlempfehlung auf die Kritik der Kollegen in anderen Redaktionen gestoßen. Dabei hat die FTD nur das getan, was ihre Kollegen von BILD, taz und Frankfurter Rundschau in den vergangenen Monaten – vor der Elbe-Flut – auch getan haben: Sie hat sich die politischen Sachthemen als Koordinatenkreuz für die Beurteilung von Politikern und Parteien herangezogen.
Auch beim zweiten TV-Duell hat Kanzler Schröder voll auf die Rolle des Amtsinhabers gesetzt. In den ersten Spontanumfragen scheint diese Strategie erfolgreich gewesen zu sein. Allerdings hatte dies seinen Preis: Stoiber war auch dieses Mal deutlich präsenter.
Wie schon die erste TV-Debatte, so war auch die zweite klar von der Kritik Stoibers an Schröder bestimmt. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse finden Sie unter:
Bonn. Die Bundestagswahl kommt auf die Zielgrade und die Berichterstattung über die jeweils "hochaktuellen" Wahlumfragen schwillt weiter an. Gut drei Wochen vor der Wahl gehen die Prognosen der Meinungsforschungsinstitute teilweise weit auseinander.
Bonn/Marl. Edmund Stoiber war im TV-Duell wesentlich aggressiver als Gerhard Schröder. Das ist eines der Ergebnisse der TV-Duell-Analyse des Instituts für Medienanalysen MEDIEN TENOR. Während Schröder in den 40 Aussagen über seinen Herausforderer diesen nur selten angriff, übte Stoiber in mehr als doppelt so vielen Aussagen Kritik an seinem Kontrahenten.
Bonn/Berlin. Das am Sonntag, den 25.08.2002, um 20.30 Uhr von Sat.1 und RTL übertragene Fernsehduell zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber wird parallel von MEDIEN TENOR, dem Bonner Institut für Medienanalysen, analysiert.
Bonn. Das Institut für Medienanalysen MEDIEN TENOR hat wieder den Preis für journalistische Vielfalt vergeben. Ausgewertet wurde die Berichterstattung in deutschen und internationalen überregionalen Medien über Politik und Wirtschaft, insgesamt allein 195.775 Beiträge in den deutschen Medien.
Bonn. Wie kommuniziert man Gewinnwarnungen? Können Wahlkampagnen in letzter Minute den Wahlausgang noch beeinflussen? Diese und weitere Fragen rund um das Thema "Agenda Setting - wer beeinflusst wen?" werden auf der am Mittwoch, den 21.08. 2002, beginnenden 3. Internationalen Agenda Setting Konferenz im Hotel Königshof in Bonn diskutiert.
Bonn. Wie kommuniziert man Gewinnwarnungen? Können Wahlkampagnen in letzter Minute den Wahlausgang noch beeinflussen? Diese und weitere Fragen rund um das Thema "Agenda Setting - wer beeinflusst wen?" werden auf der am Mittwoch, den 21.08. 2002, beginnenden 3. Internationalen Agenda Setting Konferenz im Hotel Königshof in Bonn diskutiert.
Deutsche Meinungsführer-Medien berichten häufiger über die tropische Infektionskrankheit Malaria als die Medien anderer europäischer Länder oder der USA. Laut Auswertung von 33 internationalen Leitmedien beträgt der Anteil der Berichterstattung deutscher Medien an der Gesamtheit aller Artikel im Januar knapp 40 %. Im Dezember waren es nur knapp 10 %, so eine Studie des Medienanalyse-Instituts MEDIA TENOR (Grafik 1).