Zürich, 1. April 2010. Mit Peter Frey erhält das ZDF einen neuen Chefredakteur, der bei seiner Arbeit wichtige handwerkliche Prinzipien seines Metiers beachtet. So legt Frey nicht nur großen Wert auf die Genauigkeit der dargestellten Sachverhalte, sondern seine Moderationen bei Berlin direkt zeichnen sich auch dadurch aus, daß in der Darstellung eines Sachverhaltes die verschiedenen Standpunkte berücksichtigt werden. Hier liegt er sogar noch vor seinem Kollegen Peter Hahne.
Eine Analyse der Berlin direkt-Moderationen von Peter Frey und Peter Hahne zwischen Januar 2008 und Dezember 2009 zeigt, daß die Moderationen zu 77% die beschriebenen politischen Sachverhalte punktgenau darstellen. Frey spricht also nicht nur allgemein von Steuererhöhungen, sondern diese werden in der Regel auch genau beziffert. Peter Hahne erreicht hier sogar einen Wert von 81%. Bei der Pluralität der Darstellung, der Frage also, ob verschiedene Perspektiven eines Sachverhaltes aufgezeigt werden, liegt Frey sogar vor seinem Kollegen: In 59% seiner Moderationen verweist Frey nicht nur auf das Steuerkonzept der FDP, sondern gibt dem Zuschauer auch die Standpunkte der anderen Parteien dazu an die Hand. „Die Qualität von Freys Moderationen wird erst dann deutlich, wenn man die Zahlen mit denen von großen Tageszeitungen vergleicht“, so Roland Schatz, Gründer und Präsident von Media Tenor International. „Die Artikel von Welt, FAZ & Co. erreichen häufig nicht einmal die 40%-Marke, zumal wenn Agenturmeldungen darunter sind.“
Media Tenor International beobachtet die Berichterstattung der tonangebenden deutschen Medien seit 1994. Für diese Analyse wurden insgesamt 39 Moderations-Beiträge in Berlin direkt von Peter Frey und 43 Moderations-Beiträge von Peter Hahne im Zeitraum zwischen 1.1.2008-31.12.2009 ausgewertet.
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